Steuerung Für mittleren und oberen Leistungsbereich

Mit der SPS-Serie 'Simatic S7-1500' hat Siemens auf der SPS IPC Drives 2012 den Generationswechsel auch im mittleren und oberen Leistungsbereich eingeläutet.
Mit der SPS-Serie "Simatic S7-1500" hat Siemens den Generationswechsel auch im mittleren und oberen Leistungsbereich eingeläutet.

Auf der SPS IPC Drives stellte der Siemens-Geschäftsbereich Industry Automation seine neue Steuerungs-Generation Simatic S7-1500 für den mittleren und High-End-Bereich der Maschinen- und Analgen-Automatisierung vor.

Die Steuerung ist in das TIA-Portal (Totally Integrated Automation Portal) integriert und verfügt über einen schnellen Rückwandbus mit hoher Baudrate. Die Reaktionszeit von Klemme zu Klemme ist <500 µs und die Befehlszeit - abhängig von der CPU - bei Bitinstruktionen <10 ns. Die Controller CPU 1511 und CPU 1513 sind mit zwei und der Controller CPU 1516 mit drei Profinet-Schnittstellen ausgestattet: zwei Ports mit identischer IP-Adresse für die Kommunikation in die Feldebene und ein Dritter mit eigener IP-Adresse für die Integration ins Firmennetzwerk.

Ebenfalls integriert ist ein Webserver. Alle CPUs unterstützen die TRACE-Funktion und auch das Anbinden von analogen und PROFIdrive-fähigen Antrieben ist möglich. Die neuen Controller sind nach EN 61508 für Funktionale Sicherheit zertifiziert und für sicherheitsgerichtete Applikationen bis SIL 3 nach IEC 62061 und PL e nach ISO 13849 geeignet. Über Algorithmen wird die Steuerung gegen unberechtigte Zugriffe und  Modifikationen geschützt; auf einer Simatic Memory Card werden einzelne Bausteine mit der Seriennummer der Originalspeicherkarte verknüpft, so dass Programme nicht kopiert werden können und nur mit der projektierten Speicherkarte ablaufen. Ein erweiterter Zugriffsschutz via integrierte Firewall über Security CP 1543-1 ergänzt das Security-Programm. Die S7-1500 ist mit einem abnehmbaren Bedienelement ausgestattet.