B&R Bestandsmaschinen werden fit für Industrie 4.0

Die 'Orange Box' von B&R sammelt Daten von bisher unvernetzten Maschinen und Linien und wertet diese aus.

Bisher unvernetzte Fertigungsmaschinen lassen sich mit der Orange Box von B&R in ein Netzwerk einbinden. Produktionsdaten werden über die Box ausgelesen und ausgewertet.

Etwa 25 mm Platz ist notwendig. So breit ist die Hardware der Orange Box. Auf einer Kompaktsteuerung laufen vorkonfigurierte Softwarebausteine (»mapps«), mit denen die Box aus den Maschinendaten Produktionskennzahlen ableitet. Beispielsweise die von Fabrikbetreibern häufig verlangte Gesamtanlageneffektivität (engl. Overall Equipment Effictiveness, OEE).

Die Maschinendaten gelangen über I/O-Module oder eine Feldbus-Verbindung von der Maschine zur Steuerung, werden dort für die spätere Visualisierung vorverarbeitet und analysiert. Über OPC UA können die Daten auch an übergeordnete Systeme weitergeleitet werden. Die Datenausgabe kann über Display-Module oder Panel-PCs erfolgen.

Die Kompaktsteuerung reicht für die Bereitstellung von Basis-Analysefunktionen aus. Erweiterte Funktionen, wie eine Alarmmanagement oder die Überwachung der Leistungsaufnahme, erfordern weitere Software und eventuell eine leistungsfähigere Steuerung. Hard- und Software lassen sich bei der Orange Box modular erweitern.