Montage- und Handhabungstechnik Automatica 2010: Mehr Flexibilität im Anlagenbau

In diesem Jahr widmet sich die internationale Leitmesse für Automation und Mechatronik »Automatica« unter dem Schwerpunkt »Flexibilität« den Fortschritten in der Montage- und Handhabungstechnik. Im Fokus steht dabei auch der modulare Anlagenbau.

In der Montage- und Handhabungstechnik suchen immer mehr Unternehmen nach einem modularen System im Montage- als auch im Prüfstandsbereich, das eine optimale Schnittmenge von Flexibilität und Wirtschaftlichkeit erreicht.

Gründe, warum modulare Systeme in produzierenden Unternehmen unverzichtbar geworden sind, sind Stückzahlschwankungen, Änderungen im Automatisierungsgrad, Variantenentwicklung oder Produktionsverlagerung. So setzen Anwender zum Produktionsstart auf eine minimale Anlagenkonfiguration, die bei steigender Stückzahl und Typenvarianz modular erweitert und den gegebenen Umständen angepasst wird.

Da auch die Zeit bis zur Markteinführung der Produkte zählt, konzipieren viele Unternehmen schon während der Produktentwicklungsphase die dazu passende Produktions- und Montageanlagen. Anlagenlieferanten bekommen oft nur Planungsskizzen über das Produktionsumfeld einer Anlage oder über das zu produzierende Produkt. Mit einer festen Anlage ist dies nicht zu realisieren, deswegen setzten die Anlagenbauer auf das Baukastenprinzip.

Auf der »Automatica« präsentieren Anlagenbauer aus Deutschland, der Schweiz und ganz Europa schlüsselfertige Montageanlagen: Auf der Fachmesse werden Baukasten-Spezialisten und Sondermaschinenbauer gemeinsam ausstellen. Die »Automatica« findet vom 8. bis 11. Juni 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt.