Leserwahl (12) Binauraler Schwebungsmischer (binaural beats mixer)

Ideenwettbewerb "Großer Klang": Binauraler Schwebungsmischer (binaural beats mixer)

Beschreibung der Idee:

Binaurale Schwebungen entstehen im Gehirn durch einen minimalen Frequenzversatz von Klängen, die über Ohrhörer getrennt auf beide Ohren wirken. Vorzugsweise entspricht die Differenz der Schumann-Frequenz (7,5 Hz) oder deren harmonischen Vielfachen. Durch das binaurale Abhören von Musik, die mit einem entsprechenden binauralen Frequenzversatz aufbereitet ist, werden nicht nur meditative Bewusstseinszustände ausgelöst, sondern auch stress- und disorderbedingte Symptome therapiert wie Bluthochdruck, Augeninnendruck bzw. Tinitus und Glaukom sowie Epilepsie, ADHS, Depressionen und Burnout-Syndrom, wie wissenschaftliche Studien belegen. Erklärt werden die Therapieerfolge mit einer Synchronisation der Gehirnhälften durch Mischung der unhörbaren Schwebungsfrequenz mit der Gehirnwellentätigkeit, was auch enzephalographisch nachgewiesen werden kann. Es handelt sich praktisch um eine induzierte Form von Biofeedback.

Nun gibt es einen Markt für entsprechende Musik-CDs oder MP3-Downloads sowie ein Dienstleistungsangebot, eigene Musikdateien entsprechend aufbereiten zu lassen, wenn die angebotene lizenzfreie Musik nicht dem Geschmack des Hörers entspricht oder dieser andere musikalische Ansprüche hat bzw. mehr Abwechselung wünscht. Bei einer solchen kostenpflichtigen Fremdaufbereitung bewegt man sich allerdings gegenüber der GEMA auf lizenzrechtlichem Glatteis und der „offline“-Bearbeitungsablauf kommt einem spontanen Musikwunsch nach Stimmungslage oder Neigung nicht entgegen.

Abhilfe könnte hier eine Simultan-Aufbereitung etwa in einer mit dem Stereo-Ohrhörer verbundenen Elektronik schaffen (ähnlich wie bei der aktiven Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen – noise-cancelling earphones), in der ein digitaler Signalprozessor wie der Spatial-Array-IC für den entsprechenden binauralen Frequenzversatz der Musiksignale etwa aus einem MP3-Player, Radio oder Handy sorgt, das mit entsprechenden Musikquellen ausgestattet ist.

Dazu eine Klangprobe, die Glaukom-Patienten nachhaltig geholfen hat: www.youtube.com/watch

Weitere Beispiele und Hinweise zum Thema finden sich im Internet unter den Stichworten "Binaural Beats" bzw. Binaurale Schwingungen oder Schwebungen