Ryzen Embedded R2000

Cores verdoppelt, verbesserte Grafik, Windows 11

27. Juni 2022, 13:47 Uhr | Iris Stroh
Ryzen R2000
Neue Familie mit Embedded Prozessoren
© AMD

Die Ryzen Embedded R2000-Serie von AMD ist die Nachfolgerfamilie der Ryzen Embedded R1000-Serie und für eine breite Palette von Industrie- und Robotiksystemen, Machine Vision, IoT und Thin-Client-Geräte gedacht.

Die Ryzen Embedded R2000 Serie ist mit bis zu vier Prozessorkernen (bis zu acht Threads) ausgestattet, also doppelt so viele wie in den Ryzen Embedded R1000 Komponenten. Im leistungsstärksten R2544 ist die Taktfrequenz mit 3,35 GHz angegeben, die TDP (Thermal Design Power) ist mit 35 bis 45 W angegeben.

Die R2000-Prozessoren können bis zu vier unabhängige Displays mit einer 4K-Auflösung ansteuern. Auf den Prozessoren sind bis zu 2 MB L2-Cache und 4 MB gemeinsam genutzter L3-Cache ausgestattet. Ein Teil der Prozessoren unterstützt DDR4-3200. Laut Unternehmensangabe ist die Speicherbandbreite im Vergleich zur Vorgängerversion um 33 Prozent höher. An Anbindungsmöglichkeiten stehen bis zu 16 PCIe-Gen3-Lanes, zwei SATA 3.0 und sechs USB-Ports (USB 3.2 Gen2 und 2.0) zur Verfügung. An Betriebssystemen werden unter anderem Windows 11/10 und Linux Ubuntu LTS unterstützt. AMD gibt eine lange Verfügbarkeit für die Prozessoren an, von bis zu 10 Jahren.

Der neue R2514 aus der Serie (mit vier Varianten) kommt im Vergleich zum entsprechenden Prozessor aus der R1000-Serie auf eine um bis zu 81 Prozent höhere CPU-Leistung, dasselbe gilt für die Grafikleistung.

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