Zukunftsfähigkeit durch Kooperation ZKF wird ordentliches Mitglied im ZDK

Nach der Vereinbarung zur Kooperation der Fachverbände (von links nach rechts): Jürgen Karpinski (ZDK), Peter Börner (ZKF) und Wilhelm Hülsdonk (ZDK).
Nach der Vereinbarung zur Kooperation der Fachverbände (von links nach rechts): Jürgen Karpinski (ZDK), Peter Börner (ZKF) und Wilhelm Hülsdonk (ZDK).

Der Zentralverband Karosserie und Fahrzeugtechnik mit Sitz in Friedberg wird ordentliches Mitglied mit Stimmrecht im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe.

Aus Sicht von Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und Zentralverband Karosserie und Fahrzeugtechnik (ZKF) können die Fachverbände in Zeiten großer Herausforderungen und vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels durch die Bündelung von Kompetenzen gemeinsam mehr erreichen. Zudem werden neue technische Entwicklungen, wie die zunehmende Digitalisierung der Fahrzeuge und sich stark verändernde Mobilitätskonzepte, das Berufsbild im Reparatur- und Kfz-Gewerbe noch stärker verändern.

So hatte sich die ZKF-Mitgliederversammlung bereits im Juni 2018 dafür ausgesprochen, den Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft beim ZDK zu stellen. Der ZDK-Vorstand stimmte nun dem Antrag des ZKF auf seiner Sitzung in Bonn zu. Für ZDK-Präsident Jürgen Karpinski ist die Mitgliedschaft ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer engen Kooperation der beiden Fachverbände. So könne die Schlagkraft insbesondere bei der verbandspolitischen Arbeit in Berlin und Brüssel zugunsten der Betriebe deutlich erhöht werden. Eine zentrale Aufgabe für die Zukunft wird die Telemetrie und die daraus entstehenden neuen Serviceleistungen rund um das Fahrzeug darstellen.

Der ZKF bleibt in seiner Struktur weiterhin souverän, eigenständig und unabhängig – ZDK- und ZKF-Mitglieder profitieren durch inhaltliche Synergien und zusätzlichen Leistungen.