Integriertes Mobilitätskonzept in Afrika VW startet lokale Produktion und Car Sharing in Ruanda

Paul Kagame, Ruanda’s Präsident, Thomas Schäfer, CEO Volkswagen Group South Africa und Michaella Rugwizangoga, CEO Volkswagen Mobility Solutions Rwanda mit dem ersten VW made in Rwanda.
Paul Kagame, Ruanda’s Präsident, Thomas Schäfer, CEO Volkswagen Group South Africa und Michaella Rugwizangoga, CEO Volkswagen Mobility Solutions Rwanda mit dem ersten VW made in Rwanda.

In Ruanda hat sie Volkswagen ein integriertes Mobilitätskonzept in Betrieb genommen, zu dem sowohl eine lokale Fahrzeugfertigung als auch Mobilitätsdienste und das Vertriebs- und Servicezentrum CFAO Volkswagen Ruanda gehören. 

Im Zentrum des Konzepts stehen Car-Sharing- und Ride-Hailing-Angebote, die per App gesteuert werden und individuelle Mobilität für breitere Bevölkerungsschichten ermöglichen. Den Anfang macht ein sogenanntes Community Car Sharing, das sich vor allem an Unternehmen in der Hauptstadt Kigali richtet. Im Laufe des Jahres folgt dann ein Ride Hailing-Dienst. Weitere Mobilitäts­dienste sind für 2019 geplant. Ruanda ist prädestiniert für neue Mobilitäts­lösungen, da die Menschen dort sehr digital und Technik-affin sind. Zudem wächst der Bedarf an Mobilität und kann durch die bestehenden Angebote kaum noch gedeckt werden.

In Sachen Produktion ist die lokale Fertigung der neuen Generationen von Polo und Passat angelaufen, weitere Modelle sind für die Zukunft geplant. In der Startphase ist die Produktion von bis zu 1.000 Fahrzeugen pro Jahr geplant, je nach Nachfrage und Erfolg der Mobilitätsdienste. Möglich ist eine Produktion von bis zu 5.000 Fahrzeugen pro Jahr. Die Montage ist zudem flexibel ausgelegt und kann bei Bedarf weiter ausgebaut werden. Das angeschlossene Vertriebs- und Service-Zentrum CFAO Volkswagen Ruanda garantiert für einen umfassenden Kundenservice. In Summe investiert Volkswagen in der ersten Phase rund 20 Millionen US-Dollar in Ruanda.