Software-Entwickler für Auto-Industrie Volkswagen startet mit der »Fakultät 73«

Software-gesteuerte Miniatur-Fertigungsstraße: (vlnr) Michelle Gabriel (Teilnehmerin Fakultät 73), Richard Weizel (Teilnehmer Fakultät 73), Ralph Linde (Leiter Volkswagen Group Akademie), Hubertus Heil (Bundesarbeitsminister), Klaus Mohrs (Oberbürgermeister Stadt Wolfsburg), Bernd Osterloh (Konzernbetriebsratsvorsitzender), Dr. Gregor Bräunlein (Projektleiter Fakultät 73), Gunnar Kilian (Personalvorstand Volkswagen)
Software-gesteuerte Miniatur-Fertigungsstraße: (vlnr) Michelle Gabriel (Teilnehmerin Fakultät 73), Richard Weizel (Teilnehmer Fakultät 73), Ralph Linde (Leiter Volkswagen Group Akademie), Hubertus Heil (Bundesarbeitsminister), Klaus Mohrs (Oberbürgermeister Stadt Wolfsburg), Bernd Osterloh (Konzernbetriebsratsvorsitzender), Dr. Gregor Bräunlein (Projektleiter Fakultät 73), Gunnar Kilian (Personalvorstand Volkswagen)

Die neu gegründete Fakultät 73, in der Volkswagen Software-Entwickler ausbildet, hat ihren Schulungsbetrieb aufgenommen. Seit Programmstart haben die 100 TeilnehmerInnen bereits erste Modellfahrzeuge entwickelt und programmiert sowie eine Software-gesteuerte Miniatur-Fertigungsstraße aufgebaut.

Das Qualifizierungsprogramm »Fakultät 73« ist von der Volkswagen Group Academy entwickelt worden. Seit Oktober gingen rund 1.500 Bewerbungen ein, davon rund die Hälfte externe Bewerbungen.

Während der zweijährigen Qualifizierung erhalten die Studierenden eine IT-Ausbildung mit intensiven Programmierschulungen und Projektanteilen. Die Qualifizierung erfolgt an der AutoUni und in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern, wie Bredex, New Elements und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Das Programm bietet während der Qualifizierung eine einjährige Grundlagenausbildung mit Lerninhalten, die auf den individuellen Wissensstand abgestimmt sind. Daran schließt sich ein weiteres Jahr mit vertiefter praxisnaher Programmierung und dem Erlernen mehrerer Programmiersprachen an. Die Qualifizierungsinhalte orientieren sich unter anderem am jeweiligen Bedarf der späteren Einsatzbereiche.

Nach den ersten vier Wochen wurden am Montag bereits die ersten Schulungsprojekte präsentiert, darunter von den Teilnehmern entwickelte Fahrzeuge mit kreativen Funktionen und Designs, eine Software-gesteuerte Lego-Fertigungsstraße, bei der alle Arbeitsschritte von den Teilnehmern aufeinander abgestimmt werden mussten, sowie verschiedene Parcours, für deren exaktes Befahren Assistenzsoftware entwickelt werden musste.

Anfang 2021 sollen die ersten Teilnehmer das Programm erfolgreich abgeschlossen haben und von Volkswagen in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Die »Fakultät 73« ist ein Gewinn für alle Beteiligten: Die Teilnehmer erhalten mit ihren Qualifikationen die Chance auf einen Arbeitsplatz in einem Zukunftsbereich von Volkswagen, und das Unternehmen gewinnt passgenau ausgebildete Software-Entwickler.