Neue Mobilitätskonzepte entwickeln Volkswagen beteiligt sich an Fahrtenvermittler Gett

Volkswagen steigt beim israelischen Fahrdienstvermittler Gett ein.
Volkswagen steigt beim israelischen Fahrdienstvermittler Gett ein.

Mit einer Investition von 300 Millionen US-Dollar beteiligt sich Volkswagen am israelischen Fahrtenvermittler und Uber-Konkurrenten Gett. Beide Partner wollen so On-Demand-Mobilitätsdienste im Rahmen einer gemeinsamen Expansionsstrategie in Europa ausbauen.

Digital vernetzte Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität versprechen in den kommenden Jahren eine hohe Wachstumsdynamik. Der Markt für Fahrtenvermittlung birgt das größte Marktpotenzial im Bereich der On-Demand-Mobilität und bildet gleichzeitig die technologische Basis für die Entwicklung künftiger Mobilitäts-Geschäftsmodelle. Ziel von Volkswagen ist es, bis 2025 einen substanziellen Teil seines Umsatzes mit solchen neuen Geschäftsmodellen zu erwirtschaften. Mit Blick darauf öffnet sich der Konzern für neue Partnerschaften und strategische Beteiligungen.

Ein wichtiger Partner wird dabei Gett sein, israelischer Anbieter auf dem europäischen Markt für die Vermittlung von Fahrdienstleistungen. Das Unternehmen ist in mehr als 60 Städten rund um den Globus aktiv, darunter London, Moskau und New York. In London etwa nutzt bereits die Hälfte aller Black Cabs die Dienstleistungen von Gett. Dessen komfortable und effiziente Mobilitätslösung wird als einziges Angebot gleichermaßen von Privat- und Firmenkunden präferiert. Mehr als 4.000 Unternehmen weltweit setzen bereits auf das Angebot.

Mit der Gett-App lassen sich Fahrten einfach per Knopfdruck sofort oder im Voraus buchen. Neben der Personenbeförderung werden auch Lieferdienste und Logistikleistungen angeboten. Die eingesetzte Technologie wird fortlaufend weiterentwickelt und nutzt Big Data, Prognose-Algorithmen und künstliche Intelligenz. Sie kann daher auch als Grundlage dienen, um tragfähige Modelle für den On-Demand-Betrieb selbstfahrender Autos zu entwickeln.