Wechsel an der Spitze des Betriebsrats Uwe Hück verlässt Porsche

Uwe Hück bei einer Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter der Porsche AG im Stammsitz des Autobauers Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen.
Uwe Hück bei einer Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter der Porsche AG im Stammsitz des Autobauers Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen.

Nach knapp 35 Jahren bei Porsche verlässt Uwe Hück, Gesamtbetriebsratsvorsitzender und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, das Unternehmen. Künftig möchte er sich auf sein soziales Engagement, seine Stiftung und seine Kinder konzentrieren sowie sich verstärkt in der Politik engagieren.

Uwe Hück legt mit sofortiger Wirkung seine Aufsichtsrats- und Betriebsratsämter bei Porsche und VW nieder. Er bleibt Mitglied im Kuratorium der Ferry-Porsche-Stiftung und der Volkswagen Belegschaftsstiftung.

Herr Hück ist gelernter Lackierer und begann seine Karriere bei Porsche am 1. April 1985. Seit 1990 gehört er dem Porsche-Betriebsrat an – seit 1994 wurde er dafür freigestellt. 1997 übernahm er das Amt des Betriebsratsvorsitzenden in Zuffenhausen/Ludwigsburg. Seit 2002 ist Herr Hück Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Porsche AG, seit 2003 Vorsitzender des Konzernbetriebsrats. Bereits seit 1998 gehört Uwe Hück dem Aufsichtsrat an und seit 2010 ist er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG.

Die Aufgaben als Betriebsrat übernimmt bis auf Weiteres sein bisheriger Stellvertreter Werner Weresch, der ebenfalls seit 1985 beim Unternehmen beschäftigt und bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Arbeitnehmervertretung aktiv ist.