Auf dem Weg zur Wasserstoffgesellschaft Toyota entwickelt Brennstoffzellen-Generator mit Mirai-Technik

Toyota entwickelt einen Brennstoffzellengenerator mit der Technik des Mirai.
Toyota entwickelt einen Brennstoffzellengenerator mit der Technik des Mirai.

Toyota erweitert auf dem Weg zur Wasserstoffgesellschaft das Einsatzspektrum der Brennstoffzellentechnik: Die Japaner haben einen stationären Generator entwickelt, der mit Wasserstoff betrieben wird und Komponenten des Brennstoffzellensystems aus dem Toyota Mirai nutzt.

Zu den vom Mirai übernommenen Systemkomponenten zählen unter anderem Brennstoffzellen-Stack, Steuereinheit und Batterie. Die Nutzung der Bauteile kann es ermöglichen, die Produktionszahlen der Hochleistungs-Generatoren zu erhöhen und die Kosten zu reduzieren. Entwickelt wurde das System von Toyota zusammen mit der Unternehmenstochter Toyota Energy Solutions.

Im Rahmen der Erprobung produziert der Generator elektrische Energie für das Werk Honsha in Toyota City. Er läuft rund um die Uhr und erzeugt eine Nennleistung von 100 kW. In den Tests werden die Energieeffizienz – also die Strommenge, die pro Einheit Wasserstoff erzeugt wird – sowie die Stabilität der Leistungsabgabe, Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit überprüft und bewertet.

Auf Basis der Testergebnisse will der Automobilhersteller Brennstoffzellen-Generatoren in weiteren Werken einsetzen und damit eine effektive Nutzung von Wasserstoff ermöglichen: Der Wasserstoff, der für den Betrieb der Generatoren erforderlich ist, wird während der Produktion von Brennstoffzellen-Systemkomponenten sowie während Bewertungs- und Testverfahren freigesetzt. Toyota will damit zur weiteren Reduzierung von CO2-Emissionen in der Produktion beitragen – ein zentrales Ziel des Nachhaltigkeitsprogramms Toyota Environmental Challenge, das bis 2050 eine vollkommen klimaneutrale Fertigung vorsieht.

Mit der Entwicklung und möglichen praktischen Umsetzung des Brennstoffzellen-Generators will Toyota die Einsatzmöglichkeiten des für den Mirai entwickelten Brennstoffzellensystems erweitern. Dazu sollen Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet weiter vorangetrieben, mögliche Geschäftsmodelle ausgelotet und die Produkteigenschaften verbessert werden. Ziel ist es, die Energieeffizienz und Haltbarkeit weiter zu steigern, die Bauform zu verkleinern und die Kosten zu senken.