Ehemalige ZF Lenksysteme GmbH mit neuem Namen Robert Bosch Automotive Steering GmbH nun ins Handelsregister eingetragen

Bosch ist in Schwäbisch Gmünd angekommen. Das Werk 7 von ehemals ZF Lenksysteme ziert jetzt bereits das Bosch-Logo.
Bosch ist in Schwäbisch Gmünd angekommen. Das Werk 7 von ehemals ZF Lenksysteme ziert jetzt bereits das Bosch-Logo.

Die ehemalige ZF Lenksysteme GmbH heißt ab sofort Robert Bosch Automotive Steering GmbH. Der entsprechende Handelsregistereintrag ist nun erfolgt. Zuvor hatte Bosch die Übernahme des 50-Prozent-Anteils der ZF Friedrichshafen AG am bisherigen Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme GmbH vollzogen.

Auch die Tochtergesellschaften der Robert Bosch Automotive Steering GmbH im In- und Ausland werden in den kommenden Wochen umfirmieren. Das Unternehmen wird als eigenständiger Geschäftsbereich mit dem Namen Automotive Steering in der Bosch-Gruppe geführt. Als Hersteller von kraftstoffsparenden elektrischen Lenksystemen erweitert die Robert Bosch Automotive Steering GmbH die Systemkompetenz der Bosch-Gruppe im Unternehmensbereich Mobility Solutions. Elektrolenkungen bieten ein Einsparpotenzial von bis zu 0,8 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer Fahrstrecke und sind eine Basistechnologie für Fahrerassistenzsysteme, automatisiertes Fahren und Elektroautos. Damit leisten sie zugleich einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz beim Autofahren.

Ein Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Robert Bosch Automotive Steering GmbH ist die Vernetzung der Komponenten über spezifische Software zu Gesamtsystemen. So hat das Unternehmen eine Lösung zur Serienreife gebracht, die es erlaubt, ein Gespann aus Pkw und Anhänger mit dem Smartphone zu manövrieren. Durch die eigens von Automotive Steering entwickelte elektro-hydraulische Lenkung Servotwin funktioniert dieses Prinzip nun auch bei Lastkraftwagen mit mehr als 40 Tonnen Ladevolumen. Die neuartige Lenkung markiert damit den Einstieg in die Elektrifizierung der Nutzfahrzeuglenkung, die eine wesentliche Voraussetzung für die Einführung von Fahrerassistenzsystemen ist.