Autonome und intelligente Fahrzeuge PSA und Inria gründen OpenLab für künstliche Intelligenz

Die Groupe PSA und Inria haben die Gründung des OpenLab für künstliche Intelligenz bekannt gegeben.
Die Groupe PSA und Inria haben die Gründung des OpenLab für künstliche Intelligenz bekannt gegeben.

Die Groupe PSA und Inria haben das OpenLab für künstliche Intelligenz gegründet, in dem in zwölf Themenbereichen über vier Jahre geforscht wird. Bereiche sind zum Beispiel: autonome und intelligente Fahrzeuge, Mobilitätsdienstleistungen, Fertigung, Konstruktionsentwicklungs-Tools oder Design.

Die Arbeit im OpenLab steht dabei in direktem Bezug zum Paris Artificial Intelligence Research Institute (Prairie), das das Ziel hat, Wissenschaftler und Unternehmen aus dem Bereich künstliche Intelligenz zusammenzubringen. Die Ergebnisse der im Institut geleisteten Grundlagenforschung fließen in weiterführende Forschungsvorhaben ein, die speziell für die Automobilindustrie von Interesse sind.

Mit dem OpenLab für künstliche Intelligenz erhält das weltweite Netzwerk von PSA, das bereits 18 solcher Einrichtungen umfasst, weitere Verstärkung. Zwölf dieser Forschungseinrichtungen befinden sich in Frankreich, vier in China, eine in Brasilien und eine in Marokko. Die OpenLabs bringen Teams und Mittel für Forschungsexperimente des Unternehmens und seiner Partnerlabore zusammen und setzen damit die Ziele der Strategie »Open Innovation« sowie ihres Netzwerks StelLab um, das 2010 zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs gegründet wurde.

Carla Gohin, Vice President Research & Advanced Engineering bei PSA betont: »Künstliche Intelligenz wird sich für die Groupe PSA schnell zu einem wichtigen Faktor in puncto Effizienz entwickeln. Das OpenLab wird beispielsweise an Algorithmen für künstliche Intelligenz arbeiten, die autonomen Fahrzeugen das Fahren in komplexen Umgebungen ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen zudem Themen wie vorausschauende Wartung, Optimierung der Antriebskonstruktion und Modellierung komplexer Systeme (beispielsweise Städte), um Mobilitätsdienstleistungen anzubieten, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind.«