FCA und Mahle Problemelose Datennutzung trotz gesicherter OBD-Schnittstellen

Fiat Chrysler hat sein OBD-Schnittstellen zur Fahrzeugdiagnose durch Sicherheitsgateways gesichert. Der Automobilhersteller und Mahle haben sich auf eine Datennutzung mit Diagnosegeräten des Zulieferers geeinigt.
Fiat Chrysler hat sein OBD-Schnittstellen zur Fahrzeugdiagnose durch Sicherheitsgateways gesichert. Der Automobilhersteller und Mahle haben sich auf eine Datennutzung mit Diagnosegeräten des Zulieferers geeinigt.

FCA hat seine OBD-Schnittstellen durch ein Sicherheitsgateway geschützt. Das stellt kein Problem für Nutzer von Mahle Diagnosegeräten dar. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen getroffen, damit problemlos auf die Server von FCA zugegriffen werden kann.

Grund für die Einführung eines Sicherheitsgateways waren Hinweise, dass durch die Diagnose- und Konnektivitätsprotokolle Dritte auf sicherheitsrelevante Funktionen der Fahrzeuge zugreifen können. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) reagierte umgehend und führte umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ein. So kann seitdem über die OBD-Schnittstelle nur noch gelesen, nicht aber geschrieben oder Einträge gelöscht werden. Veränderungen an den Fahrzeugsystemen waren so bisher nur noch über Originaltester von FCA möglich.

»Die Werkstatt wird bei uns den Zugang in Form eines Jahresabos erwerben können und hat anschließend Zugriff auf das FCA-Portal. Alle relevanten Diagnosezugänge sind dann verfügbar und können voll genutzt werden. Nutzer können wie gewohnt mit ihrem Diagnosegerät von Mahle arbeiten und springen kurzzeitig auf den FCA-Server, um sich das Zertifikat herunterzuladen, das für bestimmte Servicefunktionen notwendig ist«, erklärt Joachim Schneeweiss, Verkaufsleiter EMEA bei Mahle Aftermarket Service Solutions.