Fachkräfte ausbilden Leipzig und Magdeburg bekommen Akademie für Auto-Ingenieure

Um qualifizierten Nachwuchs für die Automobilindustrie heranzuziehen, bekommt die Sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg eine neue Akademie.
Um qualifizierten Nachwuchs für die Automobilindustrie heranzuziehen, bekommt die Sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg eine neue Akademie.

Leipzig und Magdeburg sollen einen neuen Campus zur Ausbildung von Spitzennachwuchs für die Automobilindustrie bekommen. Die Akademie soll Ende des Jahres eröffnet werden.

Ziel der Akademie ist es, für die Automobilhersteller Ingenieure auszubilden, die an Themenfeldern wie automatisiertes Fahren oder Elektromobilität mitarbeiten könnten. Ein Schwerpunkt liege auf Software-Entwicklung und digitalen Kompetenzen. Aufgebaut wird der Campus vom Beratungsunternehmen Akka.

Angedacht ist, dass bis zu 150 Uni-Absolventen mit naturwissenschaftlichen und technischen Abschlüssen das einjährige Programm durchlaufen. Nach einer Theoriephase in Leipzig soll in Magdeburg zehn Monate lang an innovativen Projekten für Autohersteller und Zulieferer gearbeitet werden.

Akka ist ein Beratungsunternehmen, das auch als externer Dienstleister für Forschung und Entwicklung fungiert. Neben der Autobranche unterstützt das Unternehmen die Bereiche Luftfahrt oder Bahnverkehr. Akka betreibt bereits eine internationale Akademie in Genf. Als Grund für die Standortwahl des ersten deutschen Campus nannte eine Sprecherin die Nähe zu zahlreichen Kooperationspartnern aus der Automobil- und Zulieferer-Industrie. In Leipzig haben unter anderem Porsche und BMW Produktionswerke. Zudem sollen über das Angebot gezielt ostdeutsche Uni-Absolventen rekrutiert werden, hieß es. Mit im Boot ist unter anderem die Technische Universität Dresden.