Mobilitätsherausforderungen in der Stadt Jeder vierte Deutsche für Ausbau der Carsharing-Angebote

Ein Großteil der Deutschen denkt umweltfreundlich und spricht sich für mehr Nahverkehr, Elektromobilität sowie ein stärkeres Carsharing-Netzwerk aus. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Smart.
Ein Großteil der Deutschen denkt umweltfreundlich und spricht sich für mehr Nahverkehr, Elektromobilität sowie ein stärkeres Carsharing-Netzwerk aus. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Smart.

Ein Großteil der Deutschen spricht sich für mehr Nahverkehr und ein stärkeres Carsharing-Netzwerk aus. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Studie im Auftrag von Smart. Gefragt wurden deutschlandweit 1.200 Menschen ab 18 Jahre, darunter 1.025 Autobesitzer.

25 Millionen Menschen leben in deutschen Großstädten und sehen sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert von Parkplatzmangel und bezahlbaren Wohnraum bis hin zu öffentlichem Nahverkehr sowie allgemeinem Lärm und Hektik. Ausgehend von diesem Spannungsfeld stellte Smart in enger Zusammenarbeit mit dem Umfrageinstitut Forsa in puncto Mobilität und Umwelt die Frage: Welche Maßnahmen sind geeignet, um diese Herausforderungen in Zukunft zu lösen? »Der Großteil der Befragten wünscht sich eine umweltfreundliche Form der Fortbewegung, die das Wir in den Vordergrund rückt, sowie eine starke Nachbarschaft, die auf gegenseitigem Respekt und der Bereitschaft zum Teilen beruht«, erklärt Katrin Adt, Leiterin Smart. »Und genau darauf legen wir unsere Produkte und Services aus«, so Adt weiter.

73 Prozent der Befragten halten den Ausbau der Anbindungen und Taktzeiten im öffentlichen Nahverkehr für sinnvoll. 69 Prozent befürworten kostenlose Bus- und Bahnangebote. Jeder Dritte ist der Meinung, dass die Elektromobilität stärker gefördert werden sollte. Und jeder Vierte hält den Ausbau des Carsharing-Angebots für besonders geeignet. Fahrverbote in den Innenstädten lehnen 83 Prozent kategorisch ab. Darüber hinaus sehen die Befragten viele Vorteile darin, Carsharing über eine App zu organisieren. »Privates Carsharing und Elektromobilität sind schon längst keine Zukunftsmusik mehr. Mit Ready to Share machen wir das Teilen des eigenen Autos ganz einfach. Ab 2020 gibt es den Smart übrigens nur noch mit Elektroantrieb, damit unsere Städte leiser und sauberer werden«, kommentiert Katrin Adt die Ergebnisse.

Teilungsbereitschaft des eigenen Fahrzeugs?

Sicherlich gehört das eigene Auto zu den wichtigsten Alltagshelfern, sei es, um täglich zur Arbeit zu pendeln oder um notwendige Besorgungen zu erledigen. Die Bereitschaft, das eigene Gefährt zu teilen, ist bei Paaren am größten: Ganze 68 Prozent der in Partnerschaft lebenden Autofahrer nutzen dieses bereits mit ihrem Partner zusammen. Allerdings sinkt bei abnehmender Bekanntschaft die Bereitschaft, das Auto zu teilen. 41 Prozent der Autobesitzer können sich vorstellen, die eigenen vier Räder mit Verwandten zu teilen und sogar 36 Prozent mit dem Nachbarn. Im Fall von fremden Personen ist die Bereitschaft, den Wagen auszuleihen, sehr niedrig: Für 92 Prozent dieser Befragten kommt dies nicht in Frage.

Doch ab wann wäre die Bereitschaft, das eigene Auto zu teilen, höher? 75 Prozent der Autofahrer sind eher bereit, ihren Wagen zu teilen, wenn ein akuter Notfall vorliegen würde und mehr als die Hälfte, wenn der Mieter verspricht, sorgsam mit dem Gefährt umzugehen (62 Prozent). Jeder Vierte ist übrigens der Meinung, dass die Bereitschaft zum Teilen höher wäre, wenn die Übergabe einfach und praktisch von statten gehen würde, sprich ohne großen Zeitverlust für beide Seiten.

Im Schnitt wird ein Auto nur 45 Minuten am Tag gefahren. In Zeiten der Sharing-Economy ist es daher sinnvoll, auch das eigene Fahrzeug zu teilen: mit Ready to share, dem privaten Carsharing per App. Eingeladene Nutzer aus Familie und Freundeskreis können Buchungsanfragen für den Smart stellen und das Auto nach Freigabe des Besitzers via Smartphone lokalisieren und öffnen. Eine Schlüsselübergabe ist somit nicht mehr nötig. Seit Oktober 2018 gibt es auch eine Bezahlfunktion: Über die App kann der Besitzer einen Fahrpreis pro Minute festlegen. So bleiben die Kosten transparent und übersichtlich.