Continental und 3M Intelligente Infrastrukturtechnologie für mehr Verkehrssicherheit

Continental und 3M haben zum Ziel die Straßeninfrastrukturtechnologie mithilfe des Know-hows beider Unternehmen voranzubringen.
Continental und 3M haben zum Ziel die Straßeninfrastrukturtechnologie mithilfe des Know-hows beider Unternehmen voranzubringen.

Continental ist eine kollaborative Evaluierungspartnerschaft mit 3M eingegangen. Gemeinsam sollen die Infrastruktur-zu-Fahrzeug-Schnittstellen zwischen infrastrukturrelevanten Objekten und Technologien sowie fahrzeugbezogene Technologien bewertet werden.

Der heutigen Infrastruktur mangelt es an Konsistenz, Einheitlichkeit, Pflichtenheften und Wartungsstandards. Dabei sind diese Punkte für die Branche sehr wichtig, was die Optimierung der Wahrnehmungs- und Ortungsfähigkeiten von automatisierten Fahrzeugen angeht. Natürlich ist es kaum möglich, kurzfristig für die Infrastruktur optimierte Lösungen bereitzustellen. Daher ist es das Ziel der Kooperationspartner, auf lange Sicht eine ausgewogenere Lösung zu finden.

Continentals Erfahrungen mit Sicherheitssystemen im Automotive-Bereich kombiniert mit 3M's Expertise in puncto Straßentechnologien versetzt die beiden Unternehmen in die Lage, gemeinsam zur Verbesserung der aktuellen Verkehrsinfrastruktur beizutragen und auf das Ziel einer ausgewogeneren und intelligenteren Infrastrukturlösung hinzuarbeiten. Kurzfristig soll die Verkehrssicherheit erhöht und weiterhin an Lösungen für das automatisierte Fahren gearbeitet werden.

Beide Unternehmen werden gemeinsam die Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Fahrzeugen in den folgenden Bereichen bewerten: Ortungs- und Korrektur-Services mit deutlichen Umgebungskennzeichnungen, anhand derer Fahrzeuge auf hochauflösenden Karten geortet werden können; Identifizierung und Klassifizierung von Gegenständen in städtischen Verkehrsumgebungen, wie beispielsweise Fußgängerüberwege, mit Signalanlagen ausgestattete Kreuzungen und andere stationäre und bewegliche Gegenstände zur Verbesserung der Sicherheit. Außerdem setzen sich die Partner für ein gesteigertes Bewusstsein für Gegenstände in und um Baustellen und für den Status von Baustellen ein, sowie für die verbesserte Erkennung von Objekten mithilfe von durch Sensor-Fusion erkennbaren infrastrukturbezogenen Gegenständen.