PSA und Toyota vertiefen Zusammenarbeit Gemeinsame Entwicklung von Nutzfahrzeugen

Toyota und PSA vertiefen ihre Partnerschaft. Zudem wird ab Januar 2021 Toyota wirtschaftlicher Eigentümer des Werks Toyota Peugeot Citroën Automobile Czech s.r.o. (TPCA) in Kolín. Das Joint Venture fertigt die Kompaktmodelle des A-Segments.
Toyota und PSA vertiefen ihre Partnerschaft. Zudem wird ab Januar 2021 Toyota wirtschaftlicher Eigentümer des Werks Toyota Peugeot Citroën Automobile Czech s.r.o. (TPCA) in Kolín. Das Joint Venture fertigt die Kompaktmodelle des A-Segments.

Toyota und PSA vertiefen ihre Zusammenarbeit: Ab Ende 2019 wird PSA die Nutzfahrzeugpalette erweitern, die an Toyota Motor Europe geliefert wird. Künftig wird unter der Marke Toyota auch ein kompakter Transporter vertrieben, der aus dem spanischen Werk in Vigo stammt.

PSA und Toyota Motor Europe (TME) begannen ihre Zusammenarbeit 2012 bei mittelgroßen leichten Nutzfahrzeugen mit dem Toyota Proace, der seitdem im französischen PSA-Werk Hordain vom Band läuft.

Mit der jetzt beschlossenen, vertieften Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen ihre jeweiligen Stärken nutzen, um sowohl kompakte als auch mittelgroße leichte Nutzfahrzeuge in Europa anzubieten und dabei die Entwicklungs- und Produktionskosten zu optimieren. Toyota wird sich an den Entwicklungs- und industriellen Investitionskosten zukünftiger leichter Nutzfahrzeuge beteiligen.

Im Januar 2021 wird Toyota das Werk Toyota Peugeot Citroën Automobile Czech (TPCA) im tschechischen Kolin finanziell übernehmen. In dem Joint-Venture werden die Kleinwagen Peugeot 108, Citroen C1 und Toyota Aygo produziert. TPCA wurde 2002 von beiden Unternehmen gegründet und enthielt eine Überprüfungsklausel, die es jedem Partner ermöglicht, seine Beteiligung zu überdenken.

Künftig wird die Anlage zu einer Tochtergesellschaft von TME und ergänzt damit die sieben Werke, die Toyota bereits in Europa betreibt. In Kolin wird weiterhin die aktuelle Generation der Kleinwagenmodelle beider Unternehmen gefertigt. Toyota beabsichtigt, die Produktion und die Beschäftigungsverhältnisse im Werk auch in Zukunft fortzusetzen.