Entwicklungspartnerschaft Forschungsprojekt "AdaptIVe" entwickelt Funktionen für automatisches Fahren

Im Forschungsprojekt "AdaptIVe" werden Funktionen für das teil- und hochautomatisches Fahren auf der Autobahn, im städtischen Umfeld und für Parkmanöver entwickelt und erprobt.
Im Forschungsprojekt "AdaptIVe" werden Funktionen für das teil- und hochautomatisches Fahren auf der Autobahn, im städtischen Umfeld und für Parkmanöver entwickelt und erprobt.

Das Forschungskonsortium "Automated Driving Applications & Technologies for Intelligent Vehicles", kurz „AdaptIVe” hat seine Entwicklungstätigkeiten im MobileLifeCampus in Wolfsburg gestartet. In dem auf 42 Monate angelegten Projekt werden neue Funktionen für Pkw und Lkw entwickelt und erprobt. Die Aktivitäten umfassen teil- und hochautomatisches Fahren auf der Autobahn, im städtischen Umfeld und für Parkmanöver.

Zum Konsortium gehören Automobilhersteller, wie die BMW AG, BMW Forschung und Technik GmbH, Centro Ricerche Fiat SCPA, Daimler AG, Adam Opel AG, Peugeot Citroën Automobiles S.A., Renault represented by GIE Regienov, Volkswagen AG, Volvo Personvagnar AB, Volvo Group, Ford Research and Advanced Engineering Europe, Zulieferer wie die Robert Bosch GmbH, Continental, Delphi Deutschland GmbH sowie diverse Forschungsinstitute und Universitäten, aber auch mittelständische Unternehmen, wie Alcor, European Center for Information and Communication Technologies GmbH, WIVW Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften GmbH. Die Leitung obliegt Volkswagen, Das Projektbudget ist auf 25 Millionen Euro gesetzt und wird von der Europäischen Kommission gefördert.

Das Projekt fokussiert eine ideale Kooperation zwischen dem Fahrer und dem Assistenzsystem, indem verbesserte Sensoren, kooperative Fahrzeugtechnologien und adaptive Algorithmen zum Einsatz kommen, um den idealen Grad der Fahrzeugautomation abhängig von der jeweiligen Situation bestmöglich zu bestimmen. Sieben Pkw und ein Lkw werden mehrere Kombinationen automatischer Funktionen demonstrieren. Über die technische Entwicklung hinaus werden gesetzliche Rahmenbedingungen für Fahrzeughersteller und Fahrer, insbesondere in Bezug auf Produkthaftung und Straßenverkehrsvorschriften, untersucht.