Weniger Kraftstoffverbrauch Continental will Bereich der Schwingungstechnik stärken

Continental hat eine Vereinbarung zum Kauf des Anti-Vibration-Systems-Geschäfts der Cooper Standard, mit Sitz in Novi im US-Bundesstaat Michigan, getroffen.
Continental hat eine Vereinbarung zum Kauf des Anti-Vibration-Systems-Geschäfts der Cooper Standard, mit Sitz in Novi im US-Bundesstaat Michigan, getroffen.

Continental will das Anti-Vibrations-Systemgeschäft von Cooper Standard akquirieren. Damit stärkt der Zulieferer seine Präsenz im Bereich der Schwingungstechnik und Geräuschisolierung, insbesondere in Nordamerika.

Cooper Standard verfügt über Expertise im Bereich der Schwingungstechnik in Nordamerika und bietet Automobilherstellern moderne Antivibrationslösungen, die im Fahrzeug Geräusche, Vibrationen und Rauigkeit (Noise, Vibration, Harshness; NVH) abmildern und damit den Federungskomfort und das Handling verbessern. Die Anti-Vibration-Systems-Einheit des Unternehmens unterhält fünf Produktionsstandorte, darunter auch F&E-Kapazitäten in Kanada, Frankreich, Indien und den USA, und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter.

»Diese Akquisition kurbelt unser Geschäft mit Schwingungstechnologie an und bietet uns Möglichkeiten, die Automobilindustrie künftig weltweit zu beliefern. Die Reduzierung von Gewicht wird die künftige Mobilität antreiben, da weniger Gewicht zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und damit zu weniger CO2-Emissionen führt. Dadurch erhöht sich die Effizienz des Fahrzeugs und die Reichweite von Elektro- und Hybridfahrzeugen«, erklärte Hans-Jürgen Duensing, der im Continental-Vorstand für die Division ContiTech verantwortlich ist. Weniger Geräusche und Schwingungen steigern zudem den Fahrkomfort und führen zu mehr Fahrsicherheit.

Die Vereinbarung beinhaltet ein verbindliches Angebot zur vollständigen Übernahme aller zum Anti-Vibration-Systems-Geschäft der Cooper Standard gehörenden Aktivitäten in Frankreich sowie die damit verbundenen Anteile am Joint Venture in Indien. Beide Unternehmen beabsichtigen in den nächsten Wochen eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen, nachdem die Konsultationen mit den französischen Arbeitnehmervertretern stattgefunden haben. Der Vollzug des Erwerbs steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden sowie der unterzeichneten Vereinbarung für die entsprechenden Aktivitäten in Frankreich.