Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme Continental baut seine Präsenz in Asien aus

Alleine in Japan hat sich in den vergangenen drei Jahren die Anzahl der Entwicklungsingenieure bei Continental vervierfacht. Neben Japan setzt der Geschäftsbereich ADAS auf Indien als Standort für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Asien.

Der Schwerpunkt liegt in Indien im Bereich der Software- und Algorithmen-Entwicklung für Fahrerassistenzsysteme. Um die steigende Nachfrage asiatischer Fahrzeughersteller nach Umfeldsensoren decken zu können, startete zudem Ende 2015 die Produktion von Nahbereichsradarsensoren in Calamba auf den Philippinen.

In China nimmt mit dem schnellen Wachstum der chinesischen Wirtschaft auch der Fahrzeugbestand rasch zu. Die Fahrzeugsicherheit rückt verstärkt in den Fokus und ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Kaufentscheidung chinesischer Verbraucher. Um diesem Trend Rechnung zu tragen und den Bereich Fahrerassistenzsysteme in China zu stärken, wurde mit Neil Tang erstmals ein Geschäftsbereichsleiter ADAS China benannt. Ebenfalls neu geschaffen wurde die Position des Leiters ADAS Engineering China und mit Armin Strobel besetzt, um die lokale Präsenz weiter auszubauen und Serienprojekte mit internationalen und chinesischen Fahrzeugherstellern zu begleiten. Darüber hinaus ist der Start der Produktion von Fernbereichsradarsensoren in Shanghai für das Jahr 2018 geplant. Ziel ist es, jährlich mehrere Millionen Stück zu produzieren.