Vernetzung von Fahrzeugen Bosch stärkt Software-Kompetenz in Schweden

„Schweden gehört auf Forschungsfeldern wie Informations- und Kommunikationstechnologie zur absoluten Weltspitze. Das ist genau die richtige Umgebung für unser neues Entwicklungszentrum“, so Bosch Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel (links), hier mit einem Mitarbeiter am neuen Entwicklungsstandort Lund.
Bosch Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel (links) freut sich über den neuen Entwicklungsstandort im schwedischen Lund.

Bosch entwickelt ab sofort vernetzte Lösungen im südschwedischen Lund: 50 Experten sind am ersten Entwicklungsstandort des Unternehmens in Skandinavien mit an Bord. Sie arbeiten an neuer Soft- und Hardware u.a. für die Vernetzung von Fahrzeugen oder automobile Sicherheitssysteme.

Der Standort Lund, etwa 20 km von Malmö entfernt, ist nicht zufällig gewählt, wie Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung von Robert Bosch, betont: „Schweden gehört auf Forschungsfeldern wie Informations- und Kommunikationstechnologie zur absoluten Weltspitze. Das ist genau die richtige Umgebung für unser neues Entwicklungszentrum. Wir setzen in Lund auf exzellente Fachkräfte der Software- und IT-Branche.“

Die neue Niederlassung des Automobilzulieferers befindet sich im Ideon Science Park von Lund. Auf diesem Gelände konzentrieren sich Innovationskraft und Gründergeist auf insgesamt rund 120.000 Quadratmetern Bürofläche. Rund 2.700 Menschen sind hier in der Entwicklung für etablierte Unternehmen und Start-ups sowie als Entrepreneure tätig. Die Universität Lund grenzt direkt an den Park. Inkubatoren und regelmäßige Konferenzen fördern und vernetzen geschäftliche Aktivitäten miteinander und mit der Hochschule. Lund gilt darüber hinaus als Geburtsstätte wesentlicher Fortschritte für die vernetzte Welt. Dazu gehören beispielsweise die Bluetooth-Technologie oder der biometrische Fingerabdruck.