Rückläufige Verkaufszahlen Autoverkäufe in China gehen den elften Monat in Folge zurück

Mitarbeiter der Hafenlogistik in Bremerhaven verladen Porsche Fahrzeuge in Containern, die mit dem Zug über die neue Seidenstrasse nach China gebracht werden.
Mitarbeiter der Hafenlogistik in Bremerhaven verladen Porsche Fahrzeuge in Containern, die mit dem Zug über die neue Seidenstrasse nach China gebracht werden.

Die Autoverkäufe in China sind auch im April weiter zurückgegangen. Der Branchenverband PCA errechnete nach Angaben vom Freitag einen Absatzrückgang um 16,6 Prozent auf 1,54 Millionen Fahrzeuge. Es ist der elfte Monat in Folge mit rückläufigen Verkäufen.

Der Verband PCA (China Passenger Car Association) zählt den Absatz von Pkw, SUVs, Minivans und kleineren Mehrzweckfahrzeuge an Kunden. China ist der größte Automarkt der Welt und für die deutschen Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen immens wichtig. In den ersten vier Monaten des Jahres ergibt sich ein Absatzminus um rund 11,8 Prozent auf 6,71 Millionen Stück.

Neben den PCA-Daten gibt es jeden Monat Daten des Herstellerverbands CAAM (Chinese Association of Automobile Manufacturers), der den Absatz der Hersteller an die Händler misst. April-Daten liegen hier noch nicht vor.

Im vergangenen Jahr waren die Autoverkäufe im Land im Jahresvergleich zum ersten Mal seit über 20 Jahren zurückgegangen. Der Zollstreit zwischen China und den Vereinigten Staaten verunsichert die chinesischen Autokäufer. Zudem lasten eine hohe Verschuldung, der schwächelnde Immobilienmarkt und eine generell weniger dynamische Konjunktur auf dem Verbrauchervertrauen.