Audi richtet sich neu aus – ohne TT & R8 40 Prozent Absatzanteil elektrifizierter Modelle bis 2025

Auf der 130. ordentlichen Hauptversammlung stellte Audi seine Neuausrichtung vor. Der Elektrifizierungsstrategie fallen wohl mittelfristig der TT und der R8 zum Opfer.
Auf der 130. ordentlichen Hauptversammlung stellte Audi seine Neuausrichtung vor. Der Elektrifizierungsstrategie fallen wohl mittelfristig der TT und der R8 zum Opfer.

Audi will seine Elektrifizierungs-Roadmap und Dekarbonisierung vorantreiben. Bis 2025 soll sich der CO2-Fußabdruck der Fahrzeugflotte über den gesamten Lebenszyklus um 30 Prozent im Vergleich zu 2015 verringern. Im Rahmen seiner Neuausrichtung sollen der TT und R8 in absehbarer Zeit wegfallen.

Im Rahmen der Elektrifizierungsstrategie des Volkswagen Konzerns, stellt sich auch Audi neu auf. Diese Neuausrichtung stellte nun der Vorstand auf der 130. ordentlichen Hauptversammlung in Neckarsulm vor. 2025 soll das Audi-Portfolio bereits mehr als 30 Modelle mit Elektroantrieb zählen, darunter 20 rein elektrische. Für den Einstieg in die elektrische Premium-Welt wird das Unternehmen bis dahin mindestens drei Modelle auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) für kompaktere Fahrzeuge an den Start bringen. Erste Modelle auf der zusammen mit Porsche entwickelten PPE-Architektur werden zu Beginn des nächsten Jahrzehnts in den oberen Segmenten erhältlich sein. Die Prognose für den Absatz von rein elektrischen Fahrzeugen sowie Modellen mit Plug-in-Hybrid-Antrieben hat Audi erhöht und erwartet nun für 2025 einen Anteil von rund 40 Prozent elektrifizierten Automobilen an den weltweiten Verkäufen.

Im Rahmen der Fokussierung auf die Elektromobilität richten die Ingolstädter ihr Antriebs-Portfolio gezielt auf die Anforderungsprofile von Premium-Kunden aus. Mit einem hohen Anteil großer Fahrzeugsegmente, entsprechendem Leistungsanspruch und regelmäßigem Einsatz auf der Langstrecke setzt Audi neben rein elektrischen Fahrzeugen auch auf Plug-in-Hybrid-Antriebe. Darüber hinaus treibt der Herstller für den Volkswagen-Konzern die Entwicklung des Brennstoffzellen-Antriebs voran.

Audi hat sich mit seiner unternehmensweiten Nachhaltigkeits-Roadmap zum Ziel gesetzt, den gesamten Fahrzeug-Lebenszyklus sukzessive CO2-neutral zu gestalten – von der Herstellung über die Nutzung bis zur Verwertung der Audi-Modelle. Mit der unternehmensweiten Dekarbonisierung soll der CO2-Fußabdruck der Fahrzeug-Flotte bereits bis 2025 gegenüber dem Vergleichswert aus 2015 um 30 Prozent reduziert werden. Dazu treibt das Unternehmen die Umsetzung der selbst gesteckten Zielvorgabe voran, bis 2025 alle weltweiten Audi-Produktionsstandorte CO2-neutral zu stellen. Bis spätestens 2050 beabsichtigt Audi, unternehmensweit CO2-Neutralität zu erreichen.