Wissmann: Deutsche Marken in den USA - Yes we can!

»Auch wenn die aktuelle Krise einschneidender und schmerzhafter ist als alles, was wir in den letzten Jahrzehnten erlebt haben, so gilt doch für die deutschen Hersteller gerade jetzt und hier in den USA: Yes, we can! Die deutschen Hersteller haben in den letzten vier Jahren ihren Marktanteil kontinuierlich gesteigert – und sie werden das auch im Jahr 2009 tun.

Trotz der Krise bleiben die USA einer der wichtigsten Automobilmärkte weltweit, auf den rund ein Viertel der weltweiten Automobilnachfrage entfällt«, betonte Matthias Wissmann, Präsident des VDA, auf der Pressekonferenz im Zuge der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit.

Nach dem dramatischen Absatzeinbruch des Light-Vehicles-Marktes im abgelaufenen Jahr (-18 Prozent auf 13,2 Mio. Einheiten) im laufenden Jahr ist laut Wissmann »die Durststrecke noch nicht zu Ende«. Die Auswirkungen der Immobilien- und Finanzkrise sowie eine deutliche Zurückhaltung der Banken bei der Vergabe von Konsumentenkrediten hätten die Verbraucher in Nordamerika stark verunsichert und zu einer deutlichen Zurückhaltung beim Neuwagenkauf geführt. Zumindest im ersten Halbjahr 2009 werde die Nachfrage weiter sinken.

»Wir erwarten für das Gesamtjahr 2009 einen weiteren Rückgang auf 11 bis 12 Mio. Light Vehicles. Falls die Maßnahmen, die die US-Regierung angekündigt oder bereits beschlossen hat, greifen, könnten erste positive Tendenzen im 4. Quartal 2009 sichtbar werden«, betonte Wissmann »Langfristig – daran gibt keinen Zweifel – wird der US-Markt wieder auf einen Wachstumspfad einschwenken.«