Forum Safety & Security 2016 Welche Lehren lassen sich aus »Stuxnet« ziehen?

Ralph Langner in seiner Keynote: »Warum industrielle Cyber Security (immer noch) schwierig ist«

Mit Ralph Langner eröffnet der durch seine Analyse des Stuxnet-Angriffs weltweit bekannte Experte für Cybersecurity das Forum Safety & Security am 6. Juli 2016. Was die Automotive Community daraus lernen kann und weitere 18 Perspektiven im Umfeld Safety & Security liefern die Automotive Sessions.

In seiner Keynote »Warum industrielle Cyber Security (immer noch) schwierig ist« diskutiert Ralph Langner auf dem Forum Safety & Security im Hilton am Flughafen München am 6. Juli 2016 Gründe, warum die industrielle Cybersecurity bisher nicht den erwarteten Durchbruch geschafft hat. Er vergleicht die Entwicklung in den USA mit der in Deutschland und Europa, analysiert Trends und prognostiziert Chancen und Probleme im Hinblick auf die Industrie 4.0. Dabei erörtert er die Herausforderungen einer wachsenden digitalen Komplexität besonders im Hinblick auf die Safety und benennt die entscheidenden Punkte, die von der industriellen Cybersecurity angegangen werden müssen.

Im Anschluss werden in zwei parallel laufenden Sessions jeweils die verschiedenen Anforderungsprofile aus den Industrie- sowie Automotive-Märkten diskutiert. Zwei weitere Sessions befassen sich den Methoden und Tools, mit denen sich Safety und Security bei der Systementwicklung sicherstellen lassen, und präsentieren Hard- und Software-Ansätze für sichere Systeme im Detail.

18 Perspektiven für Automotive Safety & Security

Warum ein Fahrzeug funktional sicher sein muss, beleuchteten bereits die dem diesjährigen Forum vorangegangen Veranstaltungen. Nun geht es darum, zu zeigen, wie weit die Entwicklungen fortgeschritten sind, welche Herausforderungen auftreten und wie diese bewältigt werden können.

Mit zunehmend vernetzten und automatisierten Fahrzeugen tritt jedoch auch ein Thema zu Tage, das lange vernachlässigt wurde: die Security. Denn nicht nur das Beispiel des Jeep Cherokee hat gezeigt, dass Hacker Security-Lücken gnadenlos ausnutzen können. Beim Jeep wurden Klimaanlage und Radio beeinflusst. Viel schlimmer war allerdings, dass die Hacker auch in der Lage waren, die Bremsen und die Geschwindigkeitsregelung des Autos zu steuern. Der Rückruf von 1,4 Millionen Fahrzeugen kostete Fiat-Chrysler nicht nur viel Geld, sondern schadete auch ordentlich dem Image. Daher steht das Thema „Security im Kontext der funktionalen Sicherheit“  im Fokus der Automotive Sessions – angefangen von der Theorie über Herausforderungen bis hin zu entsprechenden Maßnahmen. In 18 Vorträgen am 6. und 7. Juli zeigen Tier-1- und Tier-2-Anbieter sowie Zertifizierer und Tool-Anbieter, wie sich funktional sichere und gleichzeitig gegen missbräuchliche Zugriffe geschützte Fahrzeuge realisieren lassen und welche Schritte dazu im Einzelnen erforderlich sind.

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