Hybridfahrzeuge: Wachsendes Interesse in China; Japan und den USA

Laut der internationalen Online-Studie, die von Survey Sampling International (SSI) durchgeführt wurde, können sich immer mehr Menschen in China, Japan und den USA vorstellen, zukünftig auf ein Hybrid-Fahrzeug umzusteigen.

Im Rahmen der Online-Studie befragte SSI dazu jeweils 1.000 Menschen in China, Japan und den USA zu Fahrzeugen, die mit alternativen Energien betrieben werden. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass das Interesse, auf derartige Fahrzeuge (Hybrid-Fahrzeuge, die sowohl mit Benzin- als auch mit Elektromotor ausgestattet sind) umzusteigen, derzeit in China am größten ist. Die Hälfte der Menschen, die sich für Hybrid-Fahrzeuge interessieren, gaben an, sich bei ihrem nächsten Autokauf auf jeden Fall für ein solches Auto zu entscheiden. In Japan und in den USA sind es prozentual wesentlich weniger Menschen, die den Kauf eines Hybrid-Fahrzeugs planen. In Japan gab ein Viertel der Befragten an, definitiv ein Hybrid-Fahrzeug kaufen zu wollen, in den USA waren es lediglich 14 Prozent. Ein möglicher Grund dafür könnte die chinesische Steuerpolitik sein, die Anreize für die Einsparung von Energie, die Reduzierung von Emissionen sowie für Umweltschutzmassnahmen seitens der Unternehmen bietet.

In einem Punkt waren sich fast alle Befragten einig: Die Marke ist entscheidend – sowohl in China als auch in den USA. Bei der Frage nach der Wichtigkeit verschiedener Faktoren beim Kauf eines Hybrid-Fahrzeugs gaben die Chinesen an erster Stelle den Markennamen/Hersteller an (39,6 Prozent), gefolgt vom Fahrzeugtyp (29,5 Prozent). Die Verbraucher in den USA zeigten dasselbe Muster: Am wichtigsten ist der Markenname/Hersteller (32,6 Prozent), der Fahrzeugtyp steht an zweiter Stelle (21,4 Prozent). Die japanischen Befragten dagegen nannten den Preis des Fahrzeugs nach Steuererleichterungen und Subventionen (30,6 Prozent) als ausschlaggebenden Faktor, gefolgt vom Markennamen/Hersteller (23,1 Prozent).