Kollaboration nach »Zwei-Pizzen-Prinzip« Volkswagen eröffnet »We Campus« in Berlin

Am »We Campus« arbeiten Expertenteams funktionsübergreifend an einem Ort zusammen.
Am »We Campus« arbeiten Expertenteams funktionsübergreifend an einem Ort zusammen.

Am »We Campus« in Berlin arbeiten künftig rund 900 Experten von VW und Technologiepartnern gemeinsam an digitalen Mehrwertdiensten und Mobilitätsservices. Das Unternehmen erweitert somit das »Volkswagen We«-Ökosystem und möchte auch weitere Zukunftsarbeitsplätze schaffen.

Volkswagen richtet den neuen »We Campus« in der Nähe des Berliner Alexander­platzes auf die Anfor­derungen digitaler Entwicklungsarbeit aus. Eine wichtige Rolle spielen dabei agile Arbeitsmodelle, für die im Büro­raumkonzept eine Fläche von insgesamt rund 15.900 m2 berücksichtigt wurde. Am Campus arbeiten Mitarbeiter von Volkswagen und strategischen Partnern funktions­­­­über­greifend zusammen – darunter Produkt­entwickler, Software­­ingenieure und UX-Designer. VW organisiert die agilen Teams hierbei nach dem »Zwei-Pizzen-Prinzip« – die Teams sind nur so groß, dass alle Mitglieder von zwei Pizzen satt werden könnten. Der Ansatz dahinter besagt, dass eine Team­größe von acht bis zehn Experten ideal ist, um den persönlichen Informations­austausch und damit die Vor­teile agiler Arbeit, wie Geschwindigkeit und hierarchie­­freie Selbst­­orga­nisation, zu ermöglichen.

Am »We Campus« entstehen so Mehrwertdienste und Mobilitätsservices für das Ökosystem »Volkswagen We«. Die fahrzeugnahen digitalen Dienste und Mobilitätsangebote können im Auto oder über das Smartphone genutzt werden. Dazu zählen aktuell Anwen­dungen für bargeldloses Parken und Stromladen (»We Charge«), die Öffnung des eigenen Autos für Lieferdienste und Reinigungen (»We Deliver« im neuen Passat), einfaches und komfortables Parken (»We Park«) sowie das elektrische Carsharing-Angebot »WeShare«.

Der neue Campus soll zusätzlich als Entwicklungszentrum eine wichtige Rolle für die neue »Car.Software«-Einheit des VW-Konzerns einnehmen und auch für weitere Konzernmarken aktiv werden. In der neuen Software-Einheit möchte der Automobilhersteller bis 2025 mehr als 5.000 Mitarbeiter in Kompetenz­bereichen wie Software-Entwicklung, Elektrik- und Elektronik­entwicklung, Vernetzung, automatisiertes Fahren, User Experience (UX), Cloud-Architektur und E-Commerce aufbauen.