Volkswagen AG Virtuelle Technologien für Entwicklung, Fertigung und Wartung

Der neue Touareg von Volkswagen.
Der neue Touareg von Volkswagen.

Volkswagen hat in Braunschweig die aktuellen Ergebnisse des AVILUS-Projekts präsentiert, in dem deutsche Unternehmen aus den Bereichen Automobil-, Flugzeug-, Schiff- und Anlagenbau arbeiten an virtuellen Technologien für die Produktentstehung, Fertigung, Wartung und Vermarktung arbeiten.

Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, Fahrzeuge künftig schneller und günstiger entwickeln zu können. Mit Hilfe digitaler Daten wird jeder Prozessschritt einer Produktentstehung virtuell erlebbar. So kann sich der Entwickler beispielsweise im Innenraum eines Autos oder einer Flugzeugkabine bewegen, in die Rolle des Nutzers oder Käufers schlüpfen und die Produkte auf ihre Tauglichkeit prüfen.

"Die innovativen Ansätze erlauben weltweit erstmalig eine durchgängige Prozesskette von der Entwicklung bis hin zum After-Sales-Service", so Prof. Dr. Werner Schreiber, Leiter des AVILUS-Projekts und bei VW für den Forschungsbereich Virtuelle Techniken zuständig.

Weitere Ergebnisse von AVILUS sind unter anderem die virtuelle Absicherung der Entwicklung von Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen; die Inbetriebnahme von Fertigungsanlagen sowie die Überlagerung von virtuellen und realen Objekten zur Produkt- und Produktionsabsicherung.

Die Innovationsallianz Virtuelle Techniken (IA VT) unter der Leitung von Volkswagen ist ein Zusammenschluss mehrerer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderter Projekte im Rahmen der Hightech-Strategie IKT 2020.