Reifendruckkontrolle TRW: Verzicht auf Initiator spart Kosten

Die neue TPMS-Technologie von TRW kommt ohne zusätzlichen elektrischen Initiator aus, so dass sie im Vergleich zu herkömmlichen direkten Systemen erschwinglicher ist.
Die neue TPMS-Technologie von TRW kommt ohne zusätzlichen elektrischen Initiator aus, so dass sie im Vergleich zu herkömmlichen direkten Systemen erschwinglicher ist.

TRW Automotive Holdings Corp. ein Reifendrucküberwachungssystem entwickelt und auf den Markt gebracht, das ohne elektrischen Initiator auskommt. Somit sind die Systemkosten deutlich niedriger als bei konventionellen Systemen.

Bereits Ende vergangenen Jahres begann TRW mit der Serienproduktion und auch im laufenden Jahr sind weitere Serienanläufe mit diesem System geplant.

Ähnlich wie bei konventionellen Systemen verfügt die TRW-Variante über je einen Sensor an jedem Rad zur Messung des Reifendrucks. Allerdings kann dabei auf den elektrischen Initiator zur Ermittlung der Sensorposition verzichtet werden. Der Empfänger, der üblicherweise unter dem Heck des Fahrzeugs oder an der Stoßstange angebracht wird, unterscheidet Front- und Heck-Sensoren, indem er die empfangene Signalstärke miteinander vergleicht. Zusätzlich erfasst er Informationen über Erdgravitations- sowie magnetische Felder und erkennt somit, ob sich ein Sensor auf der linken oder der rechten Fahrzeugseite befindet. Durch die Kombination der gewonnen Informationen ist das System ohne Hilfe eines zusätzlichen Initiators in der Lage genau zu bestimmen, welcher Reifen zu wenig Druck aufweist.

Laurent Crosnier, Product Portfolio Director für Radio Frequency Electronics bei TRW, dazu: "Das System ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie wir die Komponentenanzahl und -komplexität in einem Fahrzeug kontinuierlich reduzieren – ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen."