Mobile Batterieladegeräte: Syko fokussiert kaskadierbare 20-kW-Geräte

Syko erweitert den Kompetenzbereich für mobile Batterieladegeräte im Leistungsbereich von 300 W bis < 9 kW. Der Hersteller fokussiert kaskadierbare 20 kW-Geräte ab der Brennstoffzelle ohne Potentialtrennung für Fahrzeuge zu Land, Wasser und in der Luft.

Syko erweitert den Kompetenzbereich für mobile Batterieladegeräte im Leistungsbereich von 300 W bis < 9 kW. Der Hersteller fokussiert kaskadierbare 20 kW-Geräte ab der Brennstoffzelle ohne Potentialtrennung für Fahrzeuge zu Land, Wasser und in der Luft.

Die aktuellen Batterielader kommen bereits leistungskaskadiert bis 3 × 5 kW in der Vollbahn zum Einsatz und eignen sich dort normgerecht zum Betrieb an dem 600-V-Zwischenkreis, 650/750-V-Fahrdraht sowie in Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Vorteile: die Nulllastfähigkeit bei Lastsprüngen, beispielsweise 650 - 0 - 650 A, die geregelte Parallelschaltbarkeit der Ausgänge, der Parallelbetrieb am Bordnetz mit und ohne Batterie ohne Entkoppeldiode, was für einen höheren Wirkungsgrad sorgt, die Ladespannung als Funktion der Batterietemperatur sowie der geregelte Splitting-Strom in die Batterie. Die Geräte verfügen über ein Prozessor-Lademanagement, eine CAN-Kommunikations- schnittstelle und arbeiten nach einem Multimaster-Prinzip. Das Wärme-Management arbeitet mit Kühlkörper für Luft- und Wasser-Konvektion. Zukunftsweisend ist nach Herstelleraussagen der Einsatz der Nieder- und Hochvolt-Brennstoffzelle, für die SYKO eine 9-kW-Einheit mit optionaler Parallelschaltbarkeit auf n × 9 kW zur Serienreife (CE, Sicherheit, Schock/Vibration) gebracht hat. Hier arbeitet das System als Range-Extender zum intelligenten Laden von Hochvoltbatterien und ist ausgeführt mit stromgeführtem Eingang, Wasser- oder Luftkühlung sowie CAN-Kommunikation. Auch dieser Batterielader ist mit verstärkter Isolation aufgebaut.

Der Eingangsstrom dieser Batterielader passt sich entsprechend der programmierten Quellen-Charakteristik an den Betriebszustand der Brennstoffzelle an und verhindert unerlaubte Lastsprünge sowie Spitzenströme durch entsprechendes Einschalt- und Betriebsverhalten. Die Ausgangs-Ladespannung ist für Hochvolt-Batterien im Nenn-Spannungsbereich > 200 bis 600 V DC geeignet und kann auch als Festspannung ausgeführt werden oder adaptiv durch den Eingriff in den Spannungs-/ Stromregelkreis verstellt werden.

Zusätzlich ist der Parallelbetrieb von Batterie und eventuellen direkten Zwischenkreis-Verbrauchern mit Stromsplitting in die Batterie (Option) möglich. Aktuell ergeben sich Forderungen nach höherer Leistung in neuen Applikationen bei gleicher Funktionalität. Der bei der 9-kW-Lösung erreichte Wirkungsgrad von 96,6 Prozent bei UE von etwa 70 V und maximaler potentialgetrennter Ausgangsleistung ebnet den Weg zur fokussierten Lösung bis 25 kW.