Landgericht Stuttgart weist Klage ab Streit um Porsche-Design

Zwei weiße Porsche 911 stehen während dem »Sportscar Together Day« von Porsche nebeneinander. Am 8. Juni 1948 wurde der erste Porsche, der 356 Roadster (rechts im Vordergrund), zugelassen.
Zwei weiße Porsche 911 stehen während dem »Sportscar Together Day« von Porsche nebeneinander. Am 8. Juni 1948 wurde der erste Porsche zugelassen – ein 356 Roadster (rechts im Vordergrund).

Die Tochter des früheren Porsche-Chefdesigners ist mit einer Millionenklage gegen den Autohersteller um das Design des legendären 911er-Sportwagens gescheitert.

Das Landgericht Stuttgart wies am Donnerstag die Klage ab, bei der die Klägerin Ingrid Steineck von Porsche einen Fairnessausgleich in Höhe von 20 Mio. Euro forderte – quasi eine Nachvergütung für den großen Erfolg des Sportwagens in den vergangenen sieben Jahrzehnten.

Die Tochter des ehemaligen Porsche-Chefdesigners Erwin Komenda verlangte, das Urheberrecht am 911 und dem Vorgängermodell 356 nachträglich ihrem Vater zuzusprechen. Porsche hingegen schreibt das Design der Sportwagen maßgeblich den Nachfahren des Firmengründers Ferdinand Porsche zu.

Die Rechtsanwälte der Klägerin wollen nun das schriftliche Urteil abwarten, um zu entscheiden, ob sie gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen.