Startschuss für europäisches Forschungsprojekt »interactIVe«

Um die Entwicklung und Markteinführung von aktiven Sicherheitssystemen zu beschleunigen, wurde im Ford Forschungszentrum Aachen das europäische Forschungsprojekt » Accident Avoidance by Active Intervention of Intelligent Vehicles« (interactIVe) gestartet.

Aktive Sicherheitssysteme gelten als eine der Schlüsseltechnologien zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr. Um die Entwicklung und Markteinführung dieser Systeme zu beschleunigen und zu unterstützen, wurde das europäische Forschungsprojekt »interactIVe« ins Leben gerufen. Hierfür hat sich ein Konsortium aus 29 Partnern gebildet, darunter Unternehmen der Automobilindustrie, dem Zuliefererbereich und von Forschungseinrichtungen, dessen Gesamtbudget von rund 30 Mio. Euro zu mehr als der Hälfte von der Europäischen Kommission gefördert wird. Zusätzlich zu den Sicherheitssystemen erproben die Projektmitglieder neue Technologien für eine verbrauchsoptimierte Fahrweise.

Während der 42-monatigen Projektphase testen und bewerten die Partner die Auswirkung und Leistungsfähigkeit von aktiven Sicherheitssystemen, die je nach Gefahrenlage autonom bremsen und/oder lenken. Fahrerassistenzsysteme warnen den Fahrer vor potentiellen Gefahren und geben ihm somit ein größeres Zeitfenster zur Reaktion. Sollte der Fahrer jedoch trotz Warnung noch immer nicht reagieren, greifen die in diesem Projekt zu testenden Systeme der Situation entsprechend ein. Während der Fahrer bei Fahrerassistenzsystemen auch bei Gefahr die Fahraufgabe alleine bewältigen muss, übernehmen nun die autonomen Sicherheitssysteme die Steuerung des Fahrzeugs und bieten somit weiteres Sicherheitspotenzial.

Die »interactIVe«-Partner im Überblick:

 

  • Fahrzeughersteller: Ford Forschungszentrum Aachen, BMW Forschung und Technik, Centro Ricerche Fiat, Daimler, Volvo Personvagnar, Volvo Technology und Volkswagen.
  • Zulieferer: Autoliv, Continental Teves, Delphi Delco Electronics Europe, Navteq, TRW und Continental Automotive.
  • Forschungseinrichtungen: Bundesanstalt für Straßenwesen, Ceske Vysoke Uceni Technicke v Praze ,Chalmers Tekniska Hoegskola, Deutsches Zentrum für Luft - und Raumfahrt, Fundación Para La Promoción De La Innovación, Investigacion y Desarrollo Tecnológico en la Industria de Automoción de Galicia, Institute of Communication and Computer Systems, Lunds Universitet, Nederlandse Organisatie Voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek - TNO, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Université Joseph Fourier Grenoble 1, Universität Passau, Universita degli Studi di Trento und Valtion Teknillinen Tutkimuskeskus.
  • Weitere Projektpartner: Allround Team, Alcor di Giancarlo Alessandretti und European Center for Information and Communication Technologies.