Leuchtturmprojekt SafeBatt Sichere Batterietechnik fürs Elektroauto

15 Partner der deutschen Automobil-Branchen wollen in den kommenden drei Jahren erforschen, wie die Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge weiter verbessert werden kann.

Im Mittelpunkt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts SafeBatt stehen neue Materialien, Testmethoden und Halbleitersensoren für den Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien. SafeBatt läuft von Juli 2012 bis Ende Juni 2015 wird vom BMBF mit 19 Mio. Euro gefördert. Die weiteren Projektpartner investieren etwa 17 Mio. Euro.
Zielvorgabe: Deutschland soll seine Spitzenposition als Standort für Industrie, Wissenschaft und Technologie ausbauen und die Umstellung auf eine klimafreundliche und kostengünstige Mobilität beschleunigen.
Neben neuartigen Halbleitersensoren aus bisher nicht verwendeten Materialien soll auch ein digitaler Batteriepass entwickelt werden, “, der während der gesamten Batterielebensdauer die sicherheitsrelevanten Batterieparameter erfasst, auswertet und speichert. Ebenso im Fokus von SafeBatt sind Batterie-Extremsituationen, wie z.B. das vollständige Entladen der Batterie bei Tieftemperaturen oder das Überschreiten der Betriebstemperatur im Hochsommer. In diesem Zusammenhang soll auch ein entsprechendes Prüfverfahren für die Produktzulassung erstellt werden.
Die Bundesregierung hat SafeBatt zudem als eines von neun Leuchtturmprojekten der Nationalen Plattform Elektromobilität benannt. SafeBatt steht für „aktive und passive Maßnahmen für eigensichere Lithium-Ionen Batterien“.
Die SafeBatt-Projektpartner sind BASF SE, BMW AG, Daimler AG, Deutsche ACCUmotive GmbH & Co.KG, ElringKlinger AG, Evonik Litarion GmbH, Infineon Technologies AG, Li-Tec Battery GmbH, SGS Germany GmbH, Volkswagen AG, Wacker Chemie AG, das Institut für Chemische Technologie ICT der Fraunhofer-Gesellschaft, die Technische Universität Braunschweig mit dem Institut für Partikeltechnik iPAT, die Technische Universität München mit dem Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik sowie die Universität Münster mit ihrem Batterieforschungszentrum MEET.