Projekt COOPERS: Die Straße spricht mit dem Fahrzeug

Dr. Reinhard Pfliegl, Geschäftsführer der AustriaTech (l.) und Dr. Josef Fiala, Geschäftsführer von ASFINAG Maut Service (r.) vor einem COOPERS-Testfahrzeug.

ASFINAG und AustriaTech haben in Vomp in Tirol das europäische Forschungs- und Entwicklungsprojekt COOPERS vorgestellt, in dem mit Hilfe von kooperativen Diensten Informationen vom aktuellen Straßenzustand direkt an das Fahrzeug übertragen werden.

In dem von der Europäischen Kommission geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt »Co-operative Systems for Intelligent Road Safety« (COOPERS) werden Informationen vom aktuellen Straßenzustand direkt auf ein Anzeige- und Empfangsgerät (On-Board-Unit) im Auto übertragen. Ziel des von der ASFINAG, einem österreichischen Betreiber öffentlicher Straßen, unterstützten Projektes ist die Analyse der Anwendbarkeit und Nutzerakzeptanz von kooperativen Diensten.

COOPERS ist ein Forschungsprojekt im 6. Rahmenprogramm, das bereits im Februar 2006 gestartet wurde und bis Mitte 2010 abgeschlossen sein soll. Es wird von der AustriaTech, einer Tochtergesellschaft des BMVIT, koordiniert, wobei sich das Projekt-Budget auf 16,8 Mio. Euro bei einer Förderung in Höhe von 9,8 Mio. Euro beläuft. »Die Beschäftigung mit diesen Technologien ist eine außerordentliche Chance, nicht nur technologisch einen Vorsprung in Europa zu erzielen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zu den Zielen der Europäischen Verkehrspolitik zu leisten«, erklärt Dr. Reinhard Pfliegl, Geschäftsführer der AustriaTech. »Das Konzept kooperativer Systeme wird die Zukunft der Verkehrsabwicklung revolutionieren«.

Die europäische Verkehrspolitik ist darauf fokussiert, sichere, effiziente und ökologisch verträgliche Mobilität für alle zu gewährleisten. Deshalb fördert die Europäische Kommission in ihren Initiativen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Projekte wie COOPERS, die kooperative Dienste zum Inhalt haben. Wolfgang Höfs, Vertreter der Europäischen Kommission (Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien) hat das Projekt drei Jahre lang begleitet. »Die ASFINAG zeigt ihre Spitzenposition in Europa beim Einsatz solcher kooperativen Technologien«, ergänzt Höfs.