Elektromobilität: Peugeot: Markteinführung des iOn im Oktober 2010

Peugeot plant die Markteinführung seines Elektroautos iOn bereits im Oktober 2010. Zudem unterzeichnete Peugeots Generaldirektor Jean-Marc Gales zwei Absichtserklärungen mit Veolia und Greenwheels für die Vermarktung seiner zukünftigen Zero-Emission-Modelle.

Auf dem derzeit stattfindenden Brüsseler Autosalon unterzeichnete Jean-Marc Gales zwei Absichtserklärungen für die Vermarktung emissionsfreier Elektrofahrzeuge mit den Gesellschaften Veolia (Frankreich) und Greenwheels (Niederlande). Gemeinsames Ziel ist der europaweite Verkauf von Elektrofahrzeugen und die Entwicklung von Mobilitätsdienstleistungen. Zudem besiegelte der französische OEM eine Partnerschaft, um das europäische Projekt »Electric Vehicles for Advanced Cities« (EVA) voranzutreiben. Daran beteiligen sich neben mehr als 20 europäischen Städten auch Stromkonzerne, Forschungsinstitute und Autohersteller.

Außerdem liegen Peugeot bereits mehr als 2000 Reservierungen den iOn vor, der bereits im Oktober 2010 auf den Markt kommen soll. »Mit unseren neuen Partnern geben wir auf dem Elektrofahrzeug-Markt das Tempo vor. In einem nächsten Schritt werden wir in den kommenden Monaten das B2B-Geschäft intensivieren. Unser Ziel ist es, mit dem iOn die Marktführerschaft zu übernehmen«, erklärt Jean-Marc Gales. Peugeot geht davon aus, dass bis 2015 je nach Szenario zwischen 1,5 und 3 Prozent aller Personenwagen in Europa von einem Elektroantrieb angetrieben werden.

Die Vertragspartner – Peugeot, Veolia, Greenwheels und das EVA-Konsortium – wollen das Marktpotenzial von Elektrofahrzeugen optimal ausschöpfen. So sieht zum Beispiel die mit Veolia getroffene Übereinkunft vor, dass Peugeot den iOn für das Car-Sharing-Projekt »Autolib« liefert. Daneben planen die Partner gemeinsame Forschungsprojekte mit dem Ziel durchzuführen, um den Ladevorgang von Elektrofahrzeugen zu verbessern. Auch das Unternehmen Greenwheels ist auf Car-Sharing spezialisiert. Nun will Greenwheels mehrere hundert Peugeot iOn in den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland einsetzen.