Patriarch Partners übernimmt Mehrheit an Dura

Die Tochtergesellschaften von Patriarch Partners haben ein Abkommen über die Rekapitalisierung sowie zur Übernahme der Mehrheitsanteile an Dura Automotive Systems unterzeichnet und wollen Dura mit Global Automotive Systems zu einem neuen Zulieferer fusionieren.

Das Abkommen sieht vor, dass das Private-Equity-Gesellschaft bis zu 125 Millionen US-Dollar investiert und dafür die Mehrheit an Dura übernimmt. Die Transaktion setzt die Umwandlung von Dura – das aufgrund des Insolvenzschutzes nach Chapter 11 im Juni 2008 entstanden war – in einen Automobilzulieferer mit geistigen Eigentumsrechten und einer breiten Präsenz auf dem Low-Cost-Markt voraus. Zudem unterliegt die Transaktion noch den üblichen Abschlussbedingungen, unter anderem der Zustimmung der deutschen Aufsichtsbehörden.

Gleichzeitig plant Patriarch Global Automotive Systems (GAS), einem weiterem zu Patriarch gehörenden Unternehmen, mit Dura zu fusionieren. GAS verfügt über eine breite Palette von Metallumformungs-, Schweiss- und Montagekapazitäten mit Fachkompetenzen bei Werkstoffen die von Aluminium und kohlenstoffarmem Stahl bis zu hochfesten Stählen reichen. Eine Fusion würde Dura eine Fertigungspräsenz in Nordamerika bieten, so dass das Unternehmen seine Produktreihe »Structure & Safety Systems«, zu der Türstrukturen, Feststellbremsen und andere Baugruppen gehören, weiter ausbauen könnte. Des Weiteren würde das zusammengeführte Unternehmen dann unter der Markenbezeichnung Dura auf dem Weltmarkt auftreten.

»Patriarch engagiert sich für die Erhaltung der Arbeitsplätze und die Stärkung der Branche durch die Zusammenführung von Fertigung und Technologie. Diese Investitionen sind ein gutes Beispiel für diese Strategie«, erklärt Lynn Tilton, CEO von Patriarch Partners. »Die strategische Investition in Dura und die anschließende Integration mit Global Automotive Systems erweitert Duras Kapazitäten in Nordamerika und schafft einen weltweiten Zulieferer einer Größenordnung, die für die Kunden von Dura und andere Interessengruppen von großem Nutzen sein wird.«

»Im Laufe der letzten 15 Monate hat Dura eine umfassende Umstrukturierung des Unternehmens vorgenommen und ist jetzt für weiteres Wachstum finanziell ausgestattet«, ergänzt Timothy D. Leuliette, Vorsitzender, Präsident und CEO von Dura. »Diese betriebliche Umstrukturierung hat unser Unternehmen weltweit wettbewerbsfähiger gemacht. Wir sind über diese Transaktion und über die Fusion von GAS und Dura erfreut. Sie machen Dura zu einem der am wenigsten unterstützten Zulieferer in der Automobilindustrie, bauen seine Präsenz in Nordamerika aus und erleichtern uns den Zugang zu Kapital.«