LIN-Transceiver Optimiert Steuergeräte mit hoher Knotenzahl

Der Standalone LIN 2.2-Transceiver TJA1027 von NXP Semiconductors spart beim Design von Steuergeräten Platz und Kosten. Er ist für Body Control- und Gateway-Module ausgelegt und vorteilhaft bei großen Steuergeräten mit hoher Knotenanzahl.

Der TJA1027 verzichtet auf Features, wie lokalen Wake-Up-Input und batteriebezogenen Inhibit-Output, und hilft dadurch, ECUs noch effizienter zu designen. Einsatzbereiche: typische LIN-Slave-Anwendungen, beispielsweise elektrische Fensterheber oder Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HVAC). Der Transceiver ist in zwei Gehäusevarianten verfügbar: Neben dem Standard SO8- steht auch ein Leadless HVSON8-Gehäuse zur Auswahl. Dieses ist etwa 70 Prozent kleiner und leichter als ein herkömmliches  SO8-Gehäuse und somit platzsparend. Dadurch lässt sich ein kompaktes und  kosteneffizientes ECU-Design ermöglichen. Weiterer Vorteil: Das verwendete Material fällt in die Kategorie „Dark Green“, ist halogenfrei und erfüllt die RoHS-Richtlinie. Die Anschlussbelegung im HVSON8-Gehäuse ist identisch mit der des Standard-LIN-Transceiver im SO8.

Der Baustein verfügt am Bus-Pin über einen hohen ESD-Schutz (±8kV nach IEC 61000-4-2), was wiederum Kosten spart, weil das System keine externen ESD-Schutzdioden benötigt. Zudem überzeugt der Transceiver mit hervorragenden EMV-Eigenschaften, wie der Hersteller betont. Features: Betriebsspannungsbereich von 5,5 bis 18 V, kompatibel mit 3,3- und 5-V-MCU, energiesparender Sleep-Modus mit Remote Wake-up-Funktion, kurzschlussfest, kompatibel mit K-Line, keine Leckströme am LIN-Bus bei abgeschalteter Versorgungsspannung, Unterspannungserkennung.