Neues Netzwerk für Elektrofahrzeuge

Die Nonprofit-Organisation CAN in Automation (CiA) und der Verein EnergyBus haben eine Vereinbarung geschlossen, um gemeinsam ein Bussystem für leichte Elektrofahrzeuge zu entwickeln.

Das Bussystem, das den Vereinsnamen EnergyBus tragen wird,  soll verschiedene Fahrzeugsysteme über die elektrischen Versorgungsleitungen verbinden. Als Beispiele hierfür wurden Batterie, Batterieladegerät oder der Motor genannt. Die Kommunikation wird dabei über CAN bzw. CANopen erfolgen.

Dass CAN den Anforderungen des EnergyBus genügt, wurde in einer Studie der C&S-Group unter der Leitung von Prof. Dr. W. Lawrenz nachgewiesen. Im Vorfeld hatte EnergyBus mit anderen Standards wie LIN experimentiert.

Gleichzeitig zur Kommunikationstechnik sollen für den EnergyBus auch anwendungsspezifische Stecksysteme entwickelt werden, um den Herstellern von Elektrofahrzeugen die Entwicklung zu vereinfachen.

Der Großteil der 20 Millionen 2006 verkauften leichten Elektrofahrzeuge ist in China zu finden. Mit 200 000 Fahrzeugen ist Europa eher von geringerer Bedeutung.