Simulationen ersetzen unflexible und zeitintensive Praktiken beim Testen von Isobus-Task-Controllern Neue Wege beim Testen

Die system- und herstellerübergreifende Kompatibilität von Isobus-konformen Geräten erlaubt es dem Landwirt, Traktoren und Anbaugeräte über Herstellergrenzen hinweg beliebig zu kombinieren. So einfach wie sich das auf der Anwenderseite darstellt, so hoch ist der Aufwand auf der Entwicklungsseite, insbesondere in der Testphase. Ein Blick zu John Deere zeigt, dass die gängige Testpraxis bei Elektronikkomponenten in der Branche derzeit häufig an Grenzen stößt. Ungleich schneller und effizienter führen automatische Testabläufe mit einer simulierten Anbaugeräteumgebung ans Ziel.

Das Zusammenspiel mit vielen unterschiedlichen Anbaugeräten macht den Traktor zum Multitalent unter den Feldmaschinen. Solange der Traktor eine reine Zug- und Antriebsmaschine bleibt und darüber hinaus keine Interaktion mit dem Anbaugerät stattfindet, ist die Bedienung der beiden relativ unkompliziert, aber wegen der fehlenden Kopplung wenig effizient. Die moderne Landwirtschaft verlangt jedoch intelligente, automatisierte Lösungen, die zum Beispiel eine variable Ausbringmenge für Saatgut und die Dokumentation der auf dem Feld durchgeführten Arbeit unterstützen.

Je größer allerdings die Komplexität wird und je mehr intelligente Funktionen Einzug in die Agrartechnik halten, desto mehr Aufwand erfordert es, die Bedienung und Handhabung für den Landwirt einfach zu halten. Langwierige Inbetriebnahmeprozesse sind kontraproduktiv, nicht zuletzt für die Akzeptanz der modernen Landtechnik. Die verschiedensten Anbaugeräte müssen sich zügig und problemlos an den Traktor ankoppeln – sowohl mechanisch als auch elektronisch.