Virtuelles Kombiinstrument Neue Perspektiven im Fahrzeug eröffnen

Inspiriert von den vielfältigen grafischen Möglichkeiten der Visualisierung in programmierbaren Kombiinstrumenten, soll diese Mensch-Maschine- Interaktion weitere revolutionäre Schritte vollziehen und das Image jeder Fahrzeugmarke nachhaltig prägen. Daher sind Ingenieure auf der Suche nach der „Right-Sized Solution“, um die Wertigkeit im Fahrzeug neu zu definieren. Fujitsu Microelectronics Europe (FME) und die FME Embedded Solutions GmbH (FEAT), eine Tochtergesellschaft von FME, haben in einem gemeinsamen Projekt mit der Icon Incar GmbH aus Berlin ein virtuelles Instrumenten-Cluster mit dem Ziel aufgesetzt, die hierfür notwendigen Erfahrungen zu sammeln. Auf Basis dieser Erkenntnisse will FME die Strategie „Right-Sized Solution“ als Systemlösungsansatz konsequent umsetzen.

Ende der 80er Jahre wagten einige Fahrzeughersteller den Vorstoß in das voll digitale Fahrerinformationszentrum, um sportlichen Fahrzeug-Kürzeln den nötigen Nachdruck zu verleihen. Dieses Extra wurde nicht besonders gut vom Markt angenommen, so dass es zum Generationswechsel wieder eingestellt wurde. Ähnlich wie die Start-Stopp-Automatik erlebt wieder genau dieser technische Ansatz, mehr als 20 Jahre später, einen zweiten Frühling. Heute lassen sich Fahrinformationen, die auf einem traditionellen Rundinstrument mit Zeigern dargestellt werden, schnell erfassen. Gleichzeitig wirkt das Instrumentenkombi durch edle Materialien sehr hochwertig. Mensch-Maschine-Schnittstellen-Designer dringen aber nun in eine völlig neue Dimension vor, da sie die Fahrerinformationen erlebbar machen wollen. Mit virtuellen Instrumenten besteht nun die Freiheit, priorisierte Informationen in Bezug auf Fahrsituationen darzustellen. Im gleichen Atemzug stellen sich neue Kernfragen hinsichtlich Skalierbarkeit, benötigte Systemkomponenten und notwendige Entwicklungswerkzeuge.