Göpel electronic MOST150-Controller zur Integration in Testumgebungen für Kfz-Steuergeräte

Mit basic MOST 6161 hat Göpel electronic seine Kommunikationslösungen für MOST150 um ein Stand-Alone-Modul erweitert, das sich über USB oder Ethernet in Testumgebungen für Kfz-Steuergeräte mit MOST150-Schnittstelle integrieren lässt. Host-Schnittstellen stehen parallel zur Verfügung.

Basic MOST 6161 kann innerhalb eines MOST-Ringes die Funktion des Busmasters oder eines Slaves ausführen. Darüber hinaus ist ein sogenannter Spy-Mode verfügbar, in welchem das Modul keinen aktiven Busteilnehmer simuliert, sondern passiv den Datenverkehr auf dem MOST-Bus aufgezeichnet. Bei der MOST-Übertragung werden Control-, Paket und Streamingkanal unterstützt.

Neben dem MOST150-Interface verfügt das Gerät über diverse Testressourcen, wie zwei als CAN, LIN oder K-Line konfigurierbare Kommunikationsschnittstellen. Mit deren Hilfe lassen sich Gateway- oder Routing-Funktionen ausführen, beispielsweise das Übertragen des Geschwindigkeitssignals von CAN auf MOST zur geschwindigkeitsabhängigen Lautstärkeregelung. Die Electrical Control Line (ECL) stellt spezifikationsgemäß eine zusätzliche Leitung zum MOST-Bus dar und dient zu Statusabfragen oder zur Detektierung von Ringbrüchen. Unterstützt werden auch die Signale SPDIF IN/OUT für die Audioübertragung über synchronen und isochronen Kanal sowie ein DVI-Interface für den Anschluss eines externen Monitors. 

Um die Baugruppe für den Laboreinsatz mit häufig wechselnden Steckverbindungen robuster zu gestalten, ist eine optionale Breakout-Box lieferbar, die die genannten Signale an Steckverbindern mit entsprechender mechanischer Verschleißfestigkeit zur Verfügung stellt.

Softwareseitig unterstützt der Hersteller den Anwender mit dem Göpel-API, das ihm die Integration der Baugruppe in eigene Hard- und Software-Projekte erleichtert. Der Nutzerzugriff aus das INIC-Command-Set  kann ohne die Inanspruchnahme zusätzlicher NetServices erfolgen.