Mobilitätsprojekt »colognE-mobil« gestartet

Das Bundesverkehrsministerium hat die Stadt Köln zur Modellregion zur Erprobung von Elektroautos ausgewählt und fördert zugleich das städtische Projekt »colognE-mobil« mit den Partnern Ford, RheinEnergie und der Universität Duisburg-Essen mit 15 Mio. Euro.

Das Projekt trägt »colognE-mobil« soll noch im ersten Quartal diesen Jahres anlaufen, wofür Ford 25 elektrisch betriebene Pkws und leichte Nutzfahrzeuge, wie den kürzlich vorgestellten batteriebetriebenen Transit, im Großraum Köln einsetzen wird. Der Energieversorger RheinEnergie errichtet hierfür die notwendige Lade-Infrastrukturund die Universität Duisburg-Essen beteiligt sich mit insgesamt 15 Lehrstühlen an diesem Projekt. Die Wissenschaftler haben sich zum Ziel gesetzt, die Kundenakzeptanz von Elektrofahrzeugen zu ermitteln und die Testergebnisse auf das gesamte Bundesland mit Hilfe von Fahrzeug- und Batteriesimulations-Testständen, die die Hochschule hierfür entwickeln wird, hochzurechnen. Ein weiterer Fokus des Projektes liegt auf der Fahrzeugsicherheit, um zu klären, wie mit den hohen Spannungen und Stromstärken bei Unfällen, der Fahrzeugbergung oder in Reparaturwerkstätten umzugehen ist. Zum soll erprobt werden, wie die Menschen mit den im Verhältnis lautlosen Elektrofahrzeugen umgehen.

Die bereit gestellten 15 Mio. Euro stammen aus den Mitteln des Konjunkturpakets II. Neben der »Modellregion Rhein-Ruhr« fördert die Bundesregierung noch sieben weitere Modellregionen für Elektromobilität mit insgesamt 115 Mio. Euro.