Method Park: Umsatzrückgang von rund 8 Prozent

Trotz eines harten Sparkurses und dem Schließen einzelner Abteilungen musste Method Park das Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatzrückgang um 7,8 Prozent auf 9,4 Mio. Euro abschließen.

Im ersten Halbjahr 2009 hatte Method Park mit einem starken Umsatzeinbruch - insbesondere in der Automobilbranche - zu kämpfen. Daher leitete das Erlangener Unternehmen Sparmaßnahmen ein und führte Restrukturierungen durch. Neben der Inanspruchnahme von Kurzarbeit wurden insbesondere im zweiten Quartal Abteilungen geschlossen beziehungsweise ausgelagert.

Die Maßnahmen zeigten in den folgenden Quartalen Wirkung. Trotz des Krisenjahres konnte der Produktumsatz des Prozessmanagement-Portals Stages um 50,3 Prozent gesteigert werden und dank eines Großauftrages einer Schweizer Großbank konnte Method Park das Jahr 2009 mit einer positiven Bilanz bei vermindertem Umsatz abschließen. Ein Umsatzrückgang von 7,8 Prozent auf 9,4 Mio. Euro (2008: 10,2 Mio. Euro) und ein Mitarbeiterrückgang von 27,8 Prozent (mit Auslagerung beziehungsweise um 16,7 Prozent ohne Auslagerung) auf 91 Mitarbeiter standen nach Jahresabschluss fest.

In dieser Zeit des Umbruchs stand auch die Unternehmenskultur auf dem Prüfstand. »Authentisch zu sein und mit gutem Beispiel vorangehen sind wichtige Tugenden, die besonders auch in Krisenzeiten gelten«, erklärt Prof. Dr. Bernd Hindel, Vorstandsvorsitzender von Method Park. »Zu Jahresbeginn haben wir die Mitarbeiter schnell und umfassend informiert, wie sich die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf unser Unternehmen auswirken«.