Leoni erfüllt Umsatzprognose

Nach vorläufigen Berechnungen hat Leoni den für das Geschäftsjahr 2009 prognostizierten Umsatz erreicht und die Nettofinanzschulden gesenkt. Für das Jahr 2010 rechnet der Kabel-Spezialist mit einem Wachstum von rund 10 Prozent.

Der Konzernaußenumsatz liegt mit rund 2,16 Mrd. Euro in der prognostizierten Bandbreite von 2,1 bis 2,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,9 Mrd. Euro). Zwar konnte Leoni damit nicht an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2008 anknüpfen, aber von Oktober bis Dezember hat sich das Geschäft spürbar belebt, so dass in diesem Zeitraum ein Umsatz von 606 Mio. Euro verbucht werden konnte (Vorjahr: 586 Mio. Euro). Dies entspricht einem Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und erstmals wieder einer Steigerung gegenüber dem entsprechendem Vorjahresquartal in Höhe von 3 Prozent.

Trotz allem ist das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das Gesamtjahr 2009 wie erwartet deutlich negativ und liegt bei -116 Mio. Euro (Vorjahr: 56 Mio. Euro). Das EBIT des Schlussquartals beträgt rund –44 Mio. Euro (Vorjahr: -40 Mio. Euro); wobei hierin Restrukturierungsaufwendungen, Effekte aus der Neubewertung im Rahmen der Kaufpreisverteilung der wesentlichen Akquisitionen und Wertminderungen langfristiger Vermögenswerte in Höhe von 39 Mio. Euro enthalten sind.

Im Schlussquartal 2009 konnte der Kabel-Spezialist die Nettofinanzschulden um rund 110 Mio. Euro auf 495 Mio. Euro zum Jahresende abbauen. Auf Jahresbasis bedeutet dies eine Reduzierung um 38 Mio. Euro. Damit beläuft sich der Konzernfehlbetrag nach  den vorläufigen Berechnungen auf -138 Mio. Euro nach einem Überschuss von 5 Mio. Euro im Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2010 plant Leoni, zu Wachstum zurückzukehren. Auf Basis einer konjunkturellen Erholung sowie gewonnener Neuaufträge (insbesondere im Automobilzulieferbereich), prognostiziert Leoni, seinen Umsatz um rund 10 Prozent zu steigern. Auch beim Jahresüberschuss geht das Unternehmen davon aus, einen positiven Wert zu erreichen.