Kooperation von Seat und IBM KI-Dienst sucht das ideale Transportmittel

Einen Tag nachdem Seat das Konzeptfahrzeug Minimó vorgestellt hat, gab das Unterehmen eine Zusammenarbeit mit IBM bekannt.
Einen Tag nachdem Seat das Konzeptfahrzeug Minimó vorgestellt hat, gab das Unterehmen eine Zusammenarbeit mit IBM bekannt.

Den Menschen in der Stadt ein Transportmittel zur Verfügung stellen, das sie am schnellsten an ihr Ziel bringt – das wollen Seat und IBM gemeinsam mit ihrem »Mobility Advisor« erreichen. Als Basis dient IBM Watson AI, ein KI-Algorithmus der IBM Cloud.

Der »Mobility Advisor« von Seat soll Menschen eine individuelle und umweltfreundliche Auswahl an unterschiedlichen Transportmitteln bieten – vom Auto über das Fahrrad bis zum Elektro-Scooter. Der Dienst nutzt dabei IBM Watson AI und hilft bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich der richtigen Transportmöglichkeit.

Derzeit befindet sich der Dienst in der Entwicklung und soll als mobile Anwendung in 4G beziehungsweise 5G-Netzwerken ausgeführt werden. Durch die Nutzung von IBM Watson Assistant, wird Nutzern eine Gesprächsschnittstelle zur Verfügung gestellt, mit der sie Routen planen und optimieren können.

Mit IBM Watson Machine Learning kann »Mobility Advisor« die Präferenzen eines Benutzers kennenlernen und personalisierte Empfehlungen für die Reisedurchführung abgeben. In Verbindung mit der IBM Cloud passt sie sich an wechselnde Bedingungen an, indem sie aktuelle Wettervorhersagen, Verkehrsmeldungen und Ereignisse berücksichtigt. Es berücksichtigt die Kalendereinträge des Benutzers und historische Daten über frühere Entscheidungen, um jedes Mal die besten Verkehrsmittel vorzuschlagen – auch wenn das bedeutet, zu Fuß zu gehen oder einen e-KickScooter für die Reise zu nutzen.

Die Kooperationspartner entwickeln den »Mobility Advisor« und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten weiter. Das Team wird dabei von XMOBA unterstützt, einem Unternehmen des Automobilherstellers, das sich auf neue Möglichkeiten der Mobilität fokussiert. Bei IBM wird das Projekt von Viewnext, einer IBM-Tochtergesellschaft, umgesetzt.