Bediensysteme Joyson übernimmt Preh

Jeff Wang, Chairman und Gesellschafter von Joyson und Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH sind sich ein weiteres Mal einig. Nach dem Joint Venture erfolgte nun die Mehrheitsbeteiligung.
Jeff Wang, Chairman und Gesellschafter von Joyson und Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH sind sich ein weiteres Mal einig. Nach dem Joint Venture erfolgte nun die Mehrheitsbeteiligung.

Die Joyson Investment Holding Co., Ltd, Ningbo (China), übernimmt 74,9 Prozent der Anteile der in Bad Neustadt a.d. Saale ansässigen Preh GmbH. Die bisherigen Mehrheitsgesellschafter, die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt a.M., von ihr verwaltete Fonds und das Management bleiben mit 25,1 Prozent beteiligt. Preh hatte erst im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit Joyson gegründet.

Durch die gesellschaftsrechtliche Verbindung sollen die Marktpotenziale beider Unternehmen in Europa, Nordamerika und Asien noch konsequenter genutzt werden. Gleichzeitig wird die Eigenkapitalquote von Preh durch eine signifikante Kapitalerhöhung nachhaltig gestärkt. Über die Modalitäten der Transaktion wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug des Kaufvertrages steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.

Jeff Wang, Chairman und Gesellschafter von Joyson, sagte aus Anlass der Transaktion: "Wir haben Preh durch das Joint Venture kennen und schätzen gelernt und uns aufgrund der erstklassigen Kompetenzen von Preh schließlich für eine Mehrheitsübernahme entschieden. Joyson und Preh ergänzen sich durch ihre Wurzeln in unterschiedlichen Marktregionen ideal. Wir werden unseren gemeinsamen Kunden weltweit qualitativ hochwertige und zugleich kostengünstige Bediensysteme für das Fahrzeuginterieur bieten."

Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH, erklärte: "China wird immer mehr zum entscheidenden Motor für die globale Automobilbranche. Das Joint-Venture mit Joyson war deshalb die konsequente Fortsetzung unserer Internationalisierungsstrategie, die uns über unsere Werke in Portugal, Mexiko und Rumänien schließlich nach China geführt hat. Dass die Zusammenarbeit im Joint-Venture unseren Partner Joyson nun zu einem Einstieg bei Preh bewogen hat, sehe ich als große Chance für uns."