IPextreme und Infineon legen MLI- und MSC-Protokolle offen

Die von Infineon Technologies entwickelten Hochgeschwindigkeitsschnittstellen Multiprocessor Link Interface (MLI) und MicroSecond Channel (MSC) sind konzipiert, um die Kosten im Bereich Fahrzeugelektronik zu senken.

Die MLI-Schnittstelle dient der Kommunikation zwischen Prozessoren und erlaubt eine heterogene parallele Datenverarbeitung, die dabei nur wenige Pins eines Prozessorbausteins belegt. Die MSC-Schnittstelle wurde für die Kommunikation zwischen Prozessor und Komponenten wie Elektromotoren, Kraftstoffeinspritzdüsen oder Zündspulen entwickelt und reduziert ebenfalls die Zahl der Pins.

Hersteller von Halbleitern im Bereich Automotive sollen durch die Bereitstellung der Schnittstellen innovative Steuer- und Sicherheitsanwendungen für Fahrzeuge schnell und kostengünstig entwickeln können. Beide Protokolle sind bereits als Bestandteil von Standardbausteinen wie dem TC1766 in Fahrzeuganwendungen im Einsatz. 

Die Spezifikationen sind als kostenloser Download auf der Webseite von IPextreme unter www.ip-extreme.com erhältlich. Der Anwender kann sie implementieren und verwenden. IPextreme bietet die MLI- und MSC-Schnittstellen außerdem als IP Cores an.