Grafik-Prozessor Intelligentes Prefetching

TES Electronic Solutions hat mit dem D/AVE HD die dritte Generation an Rendering Hardware-IP-Cores für Embedded Systeme auf den Markt gebracht. Die IP-Cores sind in dedizierten Mikrocontrollern für Automobilcockpits sowie in ASICs und FPGAs für industrielle und mobile Anwendungen zu finden.

Mit D/AVE HD will das Unternehmen die Nachfrage nach einem schnellen, leistungsfähigen – und bezüglich der Chipfläche optimierten – Grafikprozessor für hochauflösende Displays und moderne Anwendungen erfüllen. So lassen sich bei einer Taktfrequenz von 400 MHz und 8 parallelen Pixelpipelines 3,2 Gpixel/s zeichnen. Intelligentes Prefetching aller Speicherzugriffe macht den Prozessor dabei unabhängig von den Latenzen bei Speicherzugriffen.

Der D/AVE HD arbeitet mit Subpixelgenauigkeit und nutzt die Direct-Edge-Antialiasing-Technologie der Stuttgarter. Der Grafik-Funktionsumfang beinhaltet 2D-Funktionalität sowie die in vielen Anwendungen typischerweise benötigten 3D-Grafikfunktionen. Dabei ist die D/AVE HD Architektur skalierbar, so dass sich der Prozessor bezüglich der Anforderungen des Zielproduktes konfigurieren lässt. Bei der Integration können beispielsweise die Anzahl der Textur-Einheiten, die Anzahl der Pixel-Pipelines und die internen Cache- und Puffergrößen eingestellt werden. Verschiedene Bussysteme, wie ARM AMBA (APB, AHB, AXI) und Altera Avalon, sowie Busbreiten werden unterstützt. Durch die Single-Clock-Architektur lässt sich die Integration vereinfachen.

Zusätzlich zu TES D/AVE HD API werden auch Standard APIs, wie OpenGL ES 1.1 unterstützt. Optional – bei geeigneter Konfiguration des Prozessors – kann auch das Vektor-Grafik-API OpenVG angeboten werden. Die hardwareseitige Multi-Threading-Unterstützung vereinfacht die Nutzung des D/AVE HD Grafikprozessors durch mehrere Programme zur gleichen Zeit.