Nachrüstung zur Stickoxid-Reduzierung »Horizon Prize« der EU-Kommission geht an Amminex

Preisübergabe des »Horizon Prize« im Rahmen der Transport Research Arena am 16.04.2018 in Wien.
Von links nach rechts: Maurizio Maggiore (EU-Kommission), Dr. Peter Grabner (Technische Universität Graz), Annika Isaksson (Amminex), Tue Johannessen (Amminex) und Jean-Francois Aguinaga (EU-Kommission)
Preisübergabe des »Horizon Prize« im Rahmen der Transport Research Arena am 16.04.2018 in Wien. Von links nach rechts: Maurizio Maggiore (EU-Kommission), Dr. Peter Grabner (Technische Universität Graz), Annika Isaksson (Amminex), Tue Johannessen (Amminex) und Jean-Francois Aguinaga (EU-Kommission).

Mit dem Horizon-Preis der Kategorie »Engine Retrofit for Clean Air« wird die Entwicklung ausgezeichnet, die die Schadstoffemissionen bestehender Dieselmotoren weitestgehend reduziert. Den Preis 2020 in Höhe von 1,5 Mio. Euro erhielt Amminex, für die NOx-Reduktion der entwickelten ASDS-Technik.

Der »Engine Retrofit for Clean Air«-Award der Europäischen Kommission hat das Ziel, die Entwicklung neuer Techniken zu fördern, die auf bestehende Antriebsstränge angewendet werden können und die Schadstoffemissionen unter realen Fahrbedingungen auf ein Minimum reduzieren – ohne die Fahreigenschaften des Autos zu beeinträchtigen. Der Wettbewerb begann am 20. April 2016 mit einer Frist bis zum 27. September 2017.

Amminex, ein Unternehmen von Faurecia, und die Kooperationspartner, die Technische Universität Graz, Johnson Matthey und ICCT, haben den Horizon-Preis in der Kategorie »Engine Retrofit for Clean Air« erhalten. Der Preis würdigt das Emissionsminderungspotenzial der ASDS (Ammoniak Storage and Delivery System)-Technik als Nachrüstprodukt für bestehende Euro-5-Dieselautos. Mit der Kombination aus Amminex ASDS-Technik und einem SCR-Katalysator von Johnson Matthey übertrifft ein Dieselfahrzeug der Schadstoffklasse Euro 5 unter realen Fahrbedingungen die Euro-6-Abgaswerte.